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Kirchen-Lob und Kritik für Özkans 'So wahr mir Gott helfe'

28. April 2010 in Deutschland, 58 Lesermeinungen
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"Theologisch sind der Gott der Christen und der Gott des Islam nicht gleichzusetzen", sagte der Sprecher des Bistums Essen - Hamburger Weihbischof Jaschke: "Muslime und Christen sind im Glauben an den einen Gott verbunden"


Hannover (kath.net) Kirchensprecher in Deutschland reagierten ablehnend aber auch zustimmend auf die Eidesformel der muslimischen Ministerin Aygül Özkan „So wahr mir Gott helfe“. Das berichtet die „Welt“.

Bei ihrer Angelobung als niedersächsische Sozialministerin hat sich die CDU-Politikerin Özkan nach eigenen Angaben an den „einen und einzigen Gott" gewandt, der Christen, Muslimen und Juden gemeinsam sei, kath.net hat berichtet.


„Theologisch sind der Gott der Christen und der Gott des Islam nicht gleichzusetzen“, kritisierte der Sprecher des Bistums Essen, Ulrich Lota, in der„Bild“-Zeitung. „Wir Christen sehen schon einen deutlichen Unterschied zwischen unserem Gott und Allah“, sagte auch der Sprecher der evangelischen Hannoverschen Landeskirche, Johannes Neukirch.

Der Hamburger Weihbischof Hans-Jochen Jaschke erklärte im Gespräch mit "Welt Online": „Muslime und Christen sind im Glauben an den einen Gott verbunden. Dass Aygül Özkan bei ihrer Vereidigung die Gottesformel ’so wahr mit Gott helfe’ gesprochen hat, ist ein richtiges Signal. Es ist ein gutes Beispiel für die Integration gläubiger Muslime in unsere Gesellschaft. Muslime geben ihren Glauben nicht auf und übernehmen als religiöse Menschen Verantwortung in unserer Gesellschaft.“ Jaschke nannte es dabei „ein gutes Zeichen, dass die CDU einer Muslima den Weg in ein Ministeramt ermöglicht.


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