Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  2. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  3. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  4. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  5. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  6. Der Bischof und der Denunziant
  7. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  8. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  9. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  10. Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
  11. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  12. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
  13. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“
  14. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  15. Der Glaube, der Gott nicht loslässt

Christliche Mütter in Erzwingungshaft

12. April 2010 in Deutschland, 23 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Eltern haben ihren Kindern den Besuch eines Theaterstücks zum Thema Sexualaufklärung verboten. Nachdem sie die Zahlung eines Bußgeldes verweigert haben, sitzen sie jetzt im Gefängnis.


Salzkotten/Dreieich (kath.net/idea)
Zwei Christinnen müssen ins Gefängnis, weil sie ihre Kinder von einer Schulveranstaltung fernhielten und das daraufhin verhängte Bußgeld nicht zahlten. Wie der Verein "Schulunterricht zu Hause" (Dreieich bei Frankfurt am Main) idea mitteilte, wurden die beiden russlanddeutschen Evangeliumschristen-Baptisten aus Salzkotten in Ostwestfalen am 9. April in die Justizvollzugsanstalt Gelsenkirchen gebracht. Dort müssen sie sechs beziehungsweise acht Tage verbringen. Die Mütter von sechs beziehungsweise acht Kindern hatten ihren Nachwuchs von dem Theaterstück "Mein Körper gehört mir" ferngehalten. Der Besuch dieses Stücks gehört seit mehreren Jahren zum Pflichtprogramm der Sexualaufklärung an der Liborius-Grundschule in Salzkotten. Nach Ansicht der Eltern zerstört dieses Stück die Scham. Sie nehmen Anstoß an einzelnen Szenen im Stück, die Exhibitionisten und sexuelle Übergriffe im familiären Bereich andeutungsweise darstellen.


Schulleiterin Thekla Tuschen hatte in der Vergangenheit das Theaterstück verteidigt: Gerade Kinder aus baptistischen Familien säßen "in der Falle", da dort das Thema Kindesmissbrauch oft tabuisiert werde. Nach der Weigerung der Eltern, ihre Kinder zu der Theaterfahrt zu schicken, wurden Bußgelder verhängt, die nicht bezahlt wurden. Die Folge ist nun die Erzwingungshaft. Eine der beiden Mütter war bereits im Februar acht Tage lang inhaftiert.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
  3. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  4. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  5. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  6. Generalstaatsanwalt von Texas: „Baby Gabriel verdient eine Chance auf Leben“
  7. Katholisches College erwirbt Freimaurertempel
  8. „Habt keine Angst – Noch sind die Glocken nicht verstummt“
  9. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
  10. Sechste Staffel von „The Chosen“ angekündigt: Fokus auf die Passion Christi
  11. Orthodoxe bereiten sich mit Fasten auf "Mariä Entschlafung" vor
  12. „Das menschliche Leben muss von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod geschützt werden“
  13. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  14. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  15. "Es wird Europa zerstören, für immer!"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz