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Minarette sind 'Bajonette des islamischen Glaubens'

11. Jänner 2010 in Schweiz, 8 Lesermeinungen
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Selbständige Lutheraner äußern Verständnis für Schweizer Nein: Bedauerlich, wenn "auch noch von Seiten der Kirchen nichts weiter zu hören ist als politisch korrektes, mehrheitsfähiges Empörungsgehabe


Hannover (kath.net/idea)
Als erste Kirche in Deutschland hat die Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche (SELK) Verständnis für das Schweizer Nein zum Bau von Minaretten geäußert. Bei einem Volksentscheid hatten am 29. November 57,5 Prozent der Teilnehmer für ein Bauverbot gestimmt. Das Ergebnis war in Deutschland in Politik und Kirchen weithin auf Kritik gestoßen. Die Präses der EKD-Synode, die Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt (Bündnis 90/Die Grüne) äußerte sich „erschüttert“. Das Signal, das von der Mehrheit der Schweizer ausgehe, sei: „Muslime sind nicht willkommen in der Schweiz.“

Der Ökumenereferent der SELK, Propst Gert Kelter (Görlitz), kommentiert im Informationsdienst der Kirche den Ausgang des Volksentscheids und die Reaktionen darauf. Er nennt es bedauerlich, wenn „auch noch von Seiten der Kirchen nichts weiter zu hören ist als politisch korrektes, mehrheitsfähiges Empörungsgehabe und der Hinweis auf eine gewisse ‚Angst’.“


Laut Kelter ist Angst zwar nie eine gute Beraterin bei nüchtern zu fällenden Entscheidungen: „Unbegründet ist sie im vorliegenden Fall aber wohl nicht.“ Der türkische Premierminister Recep Tayyip Erdogan habe Minarette vor einigen Jahren als „Bajonette des islamischen Glaubens“ bezeichnet.

Vom Minarett erschallt islamischer Absolutheitsanspruch

Laut Kelter ist der fünfmal täglich erschallende Muezzinruf „kein Ruf zum Gebet, sondern ein Ausruf des islamischen Absolutheitsanspruches“. Eine Kirchenglocke rufe „dagegen tatsächlich ‚nur’ zum Gebet“. Dem Muezzinruf entspräche es, wenn ein christlicher Küster siebenmal täglich vom Kirchturm lauthals das Athanasianische Glaubensbekenntnis singen würde. Es lautet: „Wer da will selig werden, der muss vor allen Dingen den rechten katholischen Glauben haben. Wer denselben nicht ganz und rein hält, der wird ohne Zweifel ewiglich verloren sein ...“ Kelter: „Dieses deutsche oder europäische Gericht möchte ich sehen, dass dann auf Religionsfreiheit plädiert, wenn sich Moslems oder Atheisten dadurch bedrängt und belästigt fühlen.“ Wie der Ökumenereferent weiter schreibt, ist die islamische Gemeinschaft (umma) zum sogenannten Heiligen Krieg verpflichtet, der mit unterschiedlichen – auch friedlichen – Mitteln geführt werde. Ziel sei es, „das Gebiet des Krieges nach und nach dem Gebiet des Islam einzuverleiben“. Islamtheologisch gesehen seien die Minarette „Grenzpfähle der islamischen umma, die auf nichtislamischem ‚Kriegsgebiet’ gesetzt werden“.

Bekennende Gemeinschaften begrüßen Schweizer Veto

Bereits im Dezember hatte die Internationale Konferenz Bekennender Gemeinschaften (IKBG) mit Verständnis und Zustimmung auf das Schweizer Nein zum Minarettbau reagiert. Das Votum sei kein Zeichen religiöser Intoleranz, „als das es vielfach von Politikern, Kirchenleuten und Journalisten diffamiert wurde“. Die Entscheidung sei vielmehr „ein Nein zum Machtanspruch des Islam und zur Überfremdung der christlich-abendländischen Kultur“, heißt es in einer Stellungnahme des theologisch konservativen Zusammenschlusses in Europa und Südafrika. Präsident der IKBG ist Pastor Ulrich Rüß (Hamburg).


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Lesermeinungen

 Jonas 6. Februar 2010 
 

Blindheit

Ich hoffe und Bete dafür, dass unsere Blindheit gegenüber dem Islam, uns in Zukunft nicht wirklich zum Verhängnis wird. Möge Bruder Klaus unser Landes Patron uns Beschützen und wach rütteln!!

Beten wir um Weisheit und Erkenntnis.


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 Tantalos 13. Jänner 2010 
 

Kompliment

Nach dem mainstream-tauglichen Schweiz-Bashing im deutschen Oberlehrertonfall ist es erfreulich, wenn sich endlich auch differenzierende und mahnende Stimmen zu Wort melden.

Die Frage ist, wie lange wir dem Götzen der Political Correctness weiter dienen wollen. Vielleicht bis es endgültig zu spät ist?

\"Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt.\" (Thomas Mann, Zauberberg)

\"Im Namen der Toleranz sollten wir … das Recht beanspruchen, die Intoleranz nicht zu tolerieren.\" (Karl Raimund Popper)

Wer den Koran kennt, weiss es: Nicht die Muslime sind das Problem, das Problem heisst Islam, das Problem liegt im \"endgültigen, einzig wahren Wort Gottes\", im totalitären, auf die Welteroberung gerichteten Koran. Aber eben: Wir wollen die Wahrheit nicht sehen, wir wollen sie nicht aussprechen, und wir wollen die Konsequenzen daraus nicht ziehen. Statt dessen: Appeasement, bis es zu spät ist - Neville Chamberlain hat es vorgemacht, mit katastrophalen Folgen.


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 Tantalos 12. Jänner 2010 
 

Respekt !

Nach dem mainstream-tauglichen Schweiz-Bashing im deutschen Oberlehrertonfall ist es erfreulich, wenn sich endlich auch differenzierende und mahnende Stimmen zu Wort melden.

Die Frage ist, wie lange wir dem Götzen der Political Correctness weiter dienen wollen. Vielleicht bis es endgültig zu spät ist?

\"Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt.\" (Thomas Mann, Zauberberg)

\"Im Namen der Toleranz sollten wir … das Recht beanspruchen, die Intoleranz nicht zu tolerieren.\" (Karl Raimund Popper)

Wer sich mit dem Islam befasst und den Koran kennt, weiss es: Nicht die Muslime sind das Problem, das Problem heisst Islam, das Problem liegt im \"endgültigen, einzig wahren Wort Gottes\", im totalitären, auf die Welteroberung gerichteten Koran. Aber eben: Wir wollen die Wahrheit nicht sehen, wir wollen sie nicht aussprechen, und wir wollen die Konsequenzen daraus nicht ziehen. Statt dessen: Appeasement, bis es zu spät ist - Neville Chamberlain hat es vorgemacht.


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 Leonard Euler 12. Jänner 2010 
 

Wahre Worte

Weiter so!


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 JP2B16 11. Jänner 2010 
 

Probst Kelter hat den Kern getroffen

\"Political Correctness\" ist ein Synonym für die \"politisch Linke\". Für das Erreichen ihrer politischen Ziele kämpfen sie nicht gegen Religion als solche, sondern gegen das noch übriggebliebene \"unaufgeweichte\" Christentum. Zweilsohne - das politisch korrekte Europa misst mit zweierlei Maß, stets zu ungunsten der Christen. Anders kann man beispielsweise deren widersprüchliche Forderung nach einem islamischen Religionsunterricht auf der einen Seite und deren Ideen zur Abschaffung des christlichen Religionsunterrichtes auf der anderen nicht mehr verstehen. Sie kämpfen mit den muslimischen Verbänden an vorderster Front, wenn es um die Einführung eines muslimischen Feiertages geht, verstecken sich aber in der hintersten Reihe, wenn in islamistischen Staaten christliche Einrichtungen niedergebrannt, Christen vertrieben, auf brutalste Weise gefoltert und ermordert werden. Nein, im Kampf gegen die Christen ist der Linken jeder Verbündete recht. Ob der \"Bündnispartner\" die freiheitlich-demokratischen Rechtsstaatprinzipien und die Einhaltung der Menschenrechtskonventionen wahrt, ist da erst mal zweitrangig.


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 camino ignis 11. Jänner 2010 

Na endlich..

Genauso ist es. Nur jener Vergleich mit dem Ruf eines katholischen Küsters ist etwas unglücklich. Denn: es ist ja jeder Religion, auch dem Islam, unbenommen die eigene Lehre für wahr und den Glauben daran als Bedingung für die ewige Seligkeit zu halten. Alles andere wäre ja auch Irrsinn.
Den Unterschied macht, ob die \"Un- oder Andersgläubigen\" unterdrückt, zur Bekehrung mit Gewalt gezwungen und brutalst getötet werden sollen, so sie sich nicht zu dieser für wahr gehaltenen Lehre bekennen. Das ist nur im Islam der Fall. Deswegen sollte der Islam in Europa von den Staaten sehr genau beobachtet und ähnlich auf Verstöße gegen das Grundgesetz und die freiheitliche Rechtsorndnung abgeklopft werden wie z.B. Scientology.


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 Dismas 11. Jänner 2010 

Zustimmung

Ich kann diesen Einwänden der protestantischen Brüdern und Schwestern nur zustimmen. Ein Miarett ist in erster Linie ein Herrschaftszeichen des Islams und nicht ein reines religiöses Zeichen, dass zur Religionsausübung notwendig ist. Jeder Moslem darf seine Religion im Westen frei ausüben, das ist nicht durch das Fehlen von Kuppelmoscheen und Minaretten eingeschränkt. Die Kirche und andere missverstehen den starken politischen Charakter des Islams. So ist eine Moschee nicht mit einer Kirche vergleichbar. Die Moschee war von Anfang an auch zu politischen Zwecken da. Der Islam ist bestrebt sich die Welt unterwerfen, das ist ein umumstößliches Ziel für ihn.


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 Marcus 11. Jänner 2010 
 

Sehr präziser und zutreffender Kommentar

Die SELK hat offenbar einige denkfähige Leute.
Großes Verdienst, diesen Kommentar hier zu publizieren!


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