Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  3. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  4. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  5. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  6. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  7. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  8. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  9. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  10. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  11. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  12. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  13. „Das Ende von Maria 2.0“
  14. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  15. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“

Marx stellt klar: Ökumenischer Kirchentag ohne gemeinsames Abendmahl

11. Dezember 2009 in Deutschland, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Münchner Erzbischof Reinhard Marx hat davor gewarnt, beim Ökumenischen Kirchentag 2010 außerhalb des Programms ein gemeinsames Abendmahl zu halten - Wer Grenzen nicht respektiere, füge dem Ganzen einen Schaden zu


München/Osnabrück (kath.net/KNA)
Der Münchner katholische Erzbischof Reinhard Marx hat davor gewarnt, beim Ökumenischen Kirchentag 2010 außerhalb des Programms ein gemeinsames Abendmahl zu halten. «Aus unserer Sicht sind wir noch nicht so weit, dass wir gemeinsam Eucharistie feiern können», sagte Marx am Donnerstag den Zeitungen der Verlagsgruppe Bistumspresse in Osnabrück. Katholiken und Protestanten könnten dies erst tun, wenn das Trennende in bestimmten Fragen überwunden worden sei.

Derzeit befänden sich beide Seiten auf einem gemeinsamen Weg, auf dem der ÖKT eine weitere wichtige Station sein könne, so Marx. «Wir sind uns jedenfalls mit der evangelischen Kirche, aber auch mit der Orthodoxie einig, dass wir gegenseitig das Selbstverständnis des anderen respektieren wollen.» Jede Ökumene wäre sonst auf Dauer unmöglich. Wer Grenzen nicht respektiere, füge dem Ganzen einen Schaden zu. - Der ÖKT findet vom 12. bis 16. Mai in München statt. Er steht unter dem Motto «Damit ihr Hoffnung habt».


Marx sagte, der ÖKT solle der Gesellschaft den christlichen Glauben als «positiv gestaltende Kraft für unser Gemeinwesen» zeigen. Er wünsche sich ein großes Fest des Glaubens und des gegenseitigen Kennenlernens. Auch bei den sozial-ethischen Fragen hofft der Bischof, dass die Kirchen stärker zusammenkommen. Da gebe es manchmal Meinungsverschiedenheiten. Vielleicht sorge der ÖKT in diesem Bereich noch einmal für einen Schub.

Sein Ziel sei, «dass wir ein starkes Stück Christentum in diese Gesellschaft hineintragen», so der Erzbischof. Dafür aber bräuchten Christen die gegenseitige Ermutigung und das öffentliche Bekenntnis zu ihrem Glauben, wie es ein solcher Kirchentag möglich mache. Es sei doch ein positives Zeichen, wenn Tausende Christen öffentlich dafür einträten, «dass wir vieles besser machen können».



(C) 2009 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Eucharistie

  1. Eucharistische Evangelisationsbewegung ‚Adore Him‘ in den USA
  2. Tantum ergo Sacramentum
  3. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  4. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  5. Eucharistische Prozession zum 250-jährigen Jubiläum der USA
  6. Die katholische Insel des Friedens
  7. „Ein Leib, ein Glaube“
  8. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  9. „Ich kann die Kommunion nicht empfangen. Ist es trotzdem sinnvoll, zur Messe zu gehen?“
  10. "Der Herr ist wirklich in diesen Gestalten von Brot und Wein gegenwärtig"







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Lichterprozession in Lourdes: Papst betet in Lourdes den Rosenkranz auf Latein
  3. Meloni kündigt Burka- und Niqab-Verbot, Ausländerquoten an Italiens Schulen an
  4. Eucharistische Evangelisationsbewegung ‚Adore Him‘ in den USA
  5. Papst Leo XIV. trifft Missbrauchsbetroffene in Lourdes
  6. Die Würde des Menschen kennt keine Grenze: In den Augen Gottes ist niemand unsichtbar
  7. Den Willen Gottes für den Menschen bedenken und tun
  8. Buße, Hoffnung, ewiges Leben: Lourdes ruft zur Umkehr
  9. Papst Leo zu den Bischöfen: „Die Kirche in Frankreich liegt dem Papst sehr am Herzen!“
  10. Französische Bischöfe: Papst Leo hat das Herz der Franzosen berührt
  11. Er ist der dritte amtierende Papst in der Grotte von Massabielle/Lourdes: Leo XIV.
  12. ‚Trinkt auch ihr aus dieser Quelle!’ Der Durst, den nur Christus stillt
  13. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  14. Papst Leo erstaunt über hohe Zahl von Erwachsenentaufen in Frankreich
  15. Wenn das Nein nicht mehr zählt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz