Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  2. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  3. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  4. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
  5. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  6. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  7. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  8. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  9. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  10. Medienkrise verschärft sich: Dramatische Auflagenverluste für Tageszeitungen in Deutschland
  11. Hunderte Einsprüche gegen Pfarrauflösung in der Diözese Linz - Keine Antworten aus Rom
  12. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit
  13. „Weitergabe des Glaubens von Generation zu Generation scheiterte, Neuevangelisierung ist notwendig“
  14. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  15. Die Heilige Schrift als Wort Gottes und Raum der Offenbarung in menschlicher Sprache

Polnisches Erzbistum bestätigt 'Eucharistie-Wunder' von Sokólka

15. Oktober 2009 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Kommission der Diözese teilte in einer Erklärung mit: "Das Ereignis in Sokółka steht nicht im Widerspruch zur Lehre der Kirche, eher werden diese dadurch bestätigt" - Akten werden an den Vatikan weitergeleitet


Polen (kath.net)
Das Erzbistum Bialystok hat am gestrigen Mittwoch das "Eucharistie-Wunder" im polnischen Ort Sokólka de facto als echt "anerkannt". Die zuständige Untersuchungskommission hat in einer Erklärung bestätigt, dass das Ereignis in Sokółka nicht im Widerspruch zur Lehre der Kirche stehe sondern diese eher bestätigt. Das Phänomen - kath.net berichtete exklusiv sorgt seit einiger Zeit für Schlagzeilen in den polnischen Medien.

Was war passiert? Im kleinen Ort Sokólka im Erzbistum Bialystok ließ ein Priester während der Spendung der heiligen Kommunion an die Gläubigen eine konsekrierte Hostie zu Boden fallen. Für den Fall, dass der Priester die betreffende Hostie nicht konsumieren kann, sieht die katholische Kirche vor, diese in einem mit Wasser gefüllten liturgischen Gefäß (vasculum) zu verschließen und abzuwarten, bis sie sich gänzlich auflöst, so dass von einer Gestalt des Brotes nicht mehr die Rede sein kann und folglich auch nicht mehr vom Leib des Herrn.


Genau nach dieser Prozedur ging man auch in Sokólka vor. Als jedoch nach wenigen Tagen das Gefäß geöffnet wurde, stellte sich heraus, dass sich das Wasser rot gefärbt hatte. Der Inhalt des Gefäßes wurde auf ein Korporale ausgegossen, und nachdem die Flüssigkeit verdunstet war, kam ein Stück Gewebe zum Vorschein. Das Gewebe wurde zwei voneinander unabhängigen Spezialisten der Medizinischen Universität von Bilaystok zur Untersuchtung vorgelegt. Beide kamen zu dem Ergebnis, dass es sich dabei um ein Stück eines menschlichen Herzens handelt, welches den Todeskampf erlitten hat.


Dies hat jetzt auch die Untersuchungskommission bestätigt. Diese wurde am 30. März 2009 einberufen und hat gestern ihre Arbeit beendet. Im Bericht der Kommission wurde bekannt gegeben, dass von der Hostie eine Probe entnommen wurde, die anschließend unabhängig von zwei Professoren (Patomorphologen) von der Medischen Universität Białystok untersucht wurden. Diese haben übereinstimmend folgendes mitgeteilt: "Das zur Beurteilung geschickte Material, nach Beurteilung von zwei unabhängigen Patomorphologen, weist auf ein Herzmuskelgewebe hin, zumindest ähnelt es ihm im Vergleich zu allen lebendigen Geweben eines Organismus." Die Kommission hat auch bestätigt, dass die Hostie dieselbe Hostie ist, die aus der Sakristei in den Tabernakel in der Pfarrkapelle verlagert worden war. Ein Eingriff von Dritten wurde nicht festgestellt. Abschließend betonte die Kommission: "Das Ereignis in Sokółka steht nicht im Widerspruch zur Lehre der Kirche, eher werden diese dadurch bestätigt. Die Kirche bekennt, dass sich nach den Konsekrationsworten durch die Macht des Heiligen Geistes das Brot in den Leib Christi und der Wein in sein Blut verwandeln. Das Ereignis stellt auch einen Aufruf dar, dass die Eucharistiespender mit Glauben und Aufmerksamkeit den Leib des Herrn verteilen und die Gläubigen ihn mit Ehrfurcht empfangen."

Die Akten wurden inzwischen an die Apostolische Nuntiatur in Warschau übermittelt und werden von dort an den Vatikan weitergeleitet.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Eucharistie

  1. „Ich kann die Kommunion nicht empfangen. Ist es trotzdem sinnvoll, zur Messe zu gehen?“
  2. "Der Herr ist wirklich in diesen Gestalten von Brot und Wein gegenwärtig"
  3. Tausende bei Eucharistie-Prozession in New York City
  4. Theologin: Eucharistie vereint, heilt und verwandelt
  5. Weihbischof Hofer bei "Adoratio" über die tiefste Form des Gebets
  6. Anselmianum distanziert sich vom Hauptautor von ‚Traditionis Custodes‘
  7. Erzbischof Cordileone unterstützt Kommunionempfang auf den Knien
  8. Satanist sagt unter Eid: Wir haben keine Eucharistie für ‚schwarze Messe‘
  9. Erzbischof Naumann klagt gegen Satanisten: Fordert Herausgabe der Eucharistie
  10. Christus am verkehrsreichsten Flughafen der Welt begegnen






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  3. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  6. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken
  7. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  8. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  9. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  10. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  11. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  12. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  13. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  14. Ist Jesus der Herr?
  15. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz