Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  3. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  4. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  5. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  6. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  7. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  8. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  9. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  10. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  11. 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!
  12. Abtreibungsbefürworter begehen Farbanschlag auf Malteserklinikum in Flensburg
  13. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
  14. Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme
  15. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund

Leo Maasburg: 'Wahrer Friede ist das Wachsen in der Wahrheit Christi'

9. Oktober 2009 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


P. Leo Maasburg, der langjährige Begleiter von Mutter Teresa, zur Friedensnobelpreisvergabe an US-Präsident Barack Obama: "Friede ist nicht die Abwesenheit von Krieg oder vom Konflikt, sondern nach unserem Glauben das Wachsen in der Wahrheit Christi"


Wien (kath.net)
Der Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Österreich, Msgr. Leo Maasburg, hat am Freitag Nachmittag zur Zuerkennung des diesjährigen Friedensnobelpreises an US-Präsident Barack Obama Stellung genommen. Der langjährige Begleiter von Mutter Teresa erklärte am Freitag am Nachmittag gegenüber Kath.Net: "Der Friedensnobelpreis ist ein Preis, der auf Hoffnung und Verdienst hin verliehen wird. Mutter Teresa, die damals kaum bekannt war, hat in ihrer Rede anlässlich der Verleihung des Preises ganz klar die Wahrheit angesprochen, die zum Frieden führt und was den Frieden gefährdet, z. B. die Abtreibung."


Sie hat den Friedensnobelpreis hauptsächlich aus zwei Gründen verdient, dass sie "die Wahrheit ohne Ansehen der Person bezeugt und diese auch radikal gelebt" hat. P. Leo erklärt dann, dass der wahre Frieden immer ein Geschenk Gottes ist: "Die selige Mutter Teresa hat immer betont, dass wenn wir nicht beten, wir auch nichts zu geben haben. Ich kann auch den Frieden nicht schenken, wenn ich den Frieden nicht von Gott empfange. Ich wünsche sehr, dass Obama diesen Frieden von Gott empfängt und auch geben kann."

Auf die Kath.Net-Frage, ob ein Friedensnobelpreis für Obama nicht im starken Kontrast zu der Preisvergabe an Mutter Teresa stehe, meinte Maasburg: "Friede ist nicht die Abwesenheit von Krieg oder vom Konflikt, sondern nach unserem Glauben das Wachsen in der Wahrheit Christi.“

Abschließend drückte Maasburg die Hoffnung aus, dass man uns allen und auch Präsident Obama nur wünschen könne, am Beispiel Mutter Teresas Maß zu nehmen.

Die Rede von Mutter Teresa von 1979 in Oslo


Foto: (c) Missio.at


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Maasburg

  1. Maasburg: Viele Parallelen zwischen Franziskus und Mutter Teresa
  2. 'Das Regierungsprogramm des Papstes lautet Mission'
  3. Christen und Muslime im selben Boot







Top-15

meist-gelesen

  1. Europa kann nur aus seinem Gedächtnis Zukunft gewinnen
  2. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  3. Der Katholik Tolkien wird in der anglikanischen Westminster Abbey ein Denkmal erhalten
  4. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  5. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  6. Was ich als Priester von Fulton Sheen gelernt habe
  7. Papst an Klausurschwestern: „Der Herr ruft euch, seine Zeuginnen in Stille, Kontemplation zu sein“
  8. Abtreibungsbefürworter begehen Farbanschlag auf Malteserklinikum in Flensburg
  9. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  10. „Die hl. Märtyrer von Międzyrzecz waren Menschen aus Fleisch und Blut, die bereit waren…“
  11. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  12. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  13. Bemerkenswerte Geste: Wenn Papst Leo nach Frankreich kommt, werden alle Kirchenglocken läuten
  14. Wer ist der Mann auf dem Tuch?
  15. Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz