Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  2. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  3. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  4. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  5. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.
  6. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  7. „Gott und sein Gesetz sind wichtiger als menschliche Vereinbarungen und Macht“
  8. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  9. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  10. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  11. ‚Augustiner für den Frieden‘ – Der spätere Leo XIV. bei einer Friedensdemonstration in Rom 1983
  12. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  13. Trotz Konflikt mit dem Papst - Trump genießt jetzt Rekordzustimmung bei US-Katholiken
  14. Die Messe in der außerordentlichen Form kehrt nach Santa Maria Maggiore/Rom zurück
  15. Jesus ist lebendige Gegenwart

Intakte Familien schützen vor Jugendkriminalität

23. September 2009 in Chronik, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kinder aus Stief- und Patchworkfamilien werden häufiger kriminell.


Bonn (kath.net/idea) Intakte Familien sind der beste Schutz, dass Jugendliche nicht kriminell werden. Dieser Ansicht ist der Geschäftsführer des Instituts für Demografie, Allgemeinwohl und Familie, der Journalist Jürgen Liminski (Bonn). Wie er im Rundbrief des Instituts berichtet, seien Gewaltdelikte von Jugendlichen seit den fünfziger Jahren häufiger geworden.

Eine oft übersehene Ursache dafür sei das Zerbrechen von Familien. Jugendliche, die in „nicht-traditionellen“ Familienformen aufwachsen, würden häufiger straffällig als jene, die mit beiden leiblichen Eltern zusammen leben.


Liminski verweist auf eine Erhebung des Schweizer Kantons St. Gallen aus dem Jahr 2008. So berichtete jedes fünfte Kind, das aus einer Stief- bzw. Patchworkfamilie stammte, bereits in eine Gruppenschlägerei verwickelt gewesen zu sein oder sich der Körperverletzung schuldig gemacht zu haben. Bei jenen, die mit beiden Elternteilen aufgewachsen sind, lag der Anteil bei 13,4 Prozent (Gruppenschlägerei) bzw. 11,3 Prozent (Körperverletzung).

Riskante „Ersatzfamiilen“

Noch gravierender sind die Unterschiede bei sogenannten Bagatelldelikten wie Ladendiebstählen: Vier von zehn Befragten aus einer Stief- bzw. Patchworkfamilie berichteten über derartige Straftaten, bei den Jugendlichen aus einer intakten Familie lag der Anteil bei gut einem Fünftel (22,3 Prozent).

Laut Liminski könnte ein Grund dafür sein, dass Jugendliche nach einer Trennung ihrer Eltern eher dazu neigen, sich einer Bande anzuschließen. Zur Integration in eine solche „Ersatzfamilie“ gehörten häufig Drogenkonsum und Straftaten, nicht selten werde auch Gewaltbereitschaft gefordert. Wer einer solchen Gruppe angehöre, habe somit das größte Risiko, selbst straffällig zu werden, heißt es mit Verweis auf eine Publikation des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen.

Wenn Eltern dagegen ihre Kinder gemeinsam nach klaren Regeln erziehen und sich für eine Ausbildung ihres Nachwuchs engagieren, förderten sie die Integration von Jugendlichen in die Gesellschaft, so Liminski.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Familie

  1. CDL kritisiert Pläne zur Abschaffung der Mitversicherung von Ehepartnern
  2. „Menschliches Leben ist Geschenk und muss mit Respekt, Fürsorge und Dankbarkeit angenommen werden“
  3. Zehn Gespräche, bevor man „Ja“ sagt
  4. Katholischer 'Familienverband Wien' wirbt mit gleichgeschlechtlichen Paaren
  5. US-Bundesstaat Oregon verweigert Adoption für christliche Mutter
  6. Texas: Adoptionen im letzten Jahr um 30 Prozent gestiegen
  7. US-Unternehmen führt Babybonus für Mitarbeiter ein
  8. Kroatien: Regierung will Sonntagsöffnung deutlich einschränken
  9. Neigung vor Gott und Zuneigung zum Menschen
  10. Lebenslänglich für zwei Menschen







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  3. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  4. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  5. Keine Bistums-Erlaubnis für Afrika-Madonna in der Gebetsstätte Marienfried
  6. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  7. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  8. "Einfach viel unverschämter vom persönlichen Glauben erzählen"
  9. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.
  10. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  11. Das Vermächtnis eines Sterbenden
  12. Trotz Konflikt mit dem Papst - Trump genießt jetzt Rekordzustimmung bei US-Katholiken
  13. ‚Augustiner für den Frieden‘ – Der spätere Leo XIV. bei einer Friedensdemonstration in Rom 1983
  14. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  15. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz