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Extremisten provozieren Absage einer Gebetsvigil mit Bischof Mixa

25. Mai 2009 in Deutschland, keine Lesermeinung
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Die 100. Gebetsvigil für das Leben in Ulm kann nicht stattfinden, weil in der Stadt nach schweren Zusammenstößen zwischen Gruppierungen der linken und rechten politischen Szene ein aufgeheiztes Klima herrscht


Augsburg (kath.net)
In Ulm wird aus Sicherheitsgründen die geplante 100. Gebetsvigil für das Leben abgesagt. Bei der Veranstaltung war auch ein Pontifikalamt in der St. Johann-Baptist-Kirche in Neu-Ulm mit Bischof Walter Mixa geplant. Auch das komplette Rahmenprogramm wurden abgesagt. Diese Entscheidung wurde von allen Beteiligten übereinstimmend getroffen. Der Präsident der Helfer Deutschland e. V., Wolfgang Hering, begründet dies auf seiner Website wie folgt: „ Nach den schweren Zusammenstößen zwischen Gruppierungen der linken und rechten politischen Szene am 1. Mai 2009 in Neu-Ulm herrscht ein aufgeheiztes Klima vor. Leider müssen wir davon ausgehen, dass unsere reine Gebetsveranstaltung von beiden Lagern als Plattform missbraucht wird, um ihre aggressiven Gefechte fortzusetzen. Unsere Ansicht stimmt mit den Beobachtungen der staatlichen Sicherheitsorgane und Ordnungsbehörden überein.“


Die „Helfer für Gottes kostbare Kinder Deutschland e. V.“ wurden vor 10 Jahren gegründet und halten in mehr als 20 deutschen Städten monatliche Gebetsprozessionen für das Leben ab. Immer wurde friedlich gebetet für alle kostbaren Kinder Gottes: für die vorgeburtlich getöteten Mädchen und Jungen, für ihre Mütter und Väter; für Politiker, Journalisten, Ärzte, Krankenschwestern, Hebammen und alle an Abtreibungen beteiligten Personen, damit in ihren Herzen die Liebe zu den wehrlosen Kindern im Mutterschoß aufleuchten möge. Die betenden Christen verbinden damit die Hoffnung, dass nie mehr eine Frau so schwer in Bedrängnis gerät, dass sie als einzigen Ausweg die Tötung ihres eigenen Kindes ansieht. Bei keiner einziger von den inzwischen mehr als 1700 Gebetsprozessionen konnten Polizei bzw. Ordnungsbehörden vor Ort eine unfriedliche Haltung der „Helfer“ oder gar Gesetzesübertretungen feststellen.


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