Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  2. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  3. Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
  4. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  5. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  6. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  7. 'Weihnachten im Juli': Der Gedenktag der Heiligen Drei Könige
  8. Pax tecum – Wenn der Papst über Frieden spricht
  9. Vatikan dementiert Berichte über Ende des Rupnik-Verfahrens
  10. Deutsches Auswärtiges Amt verzichtet auf Genderschreibweise
  11. Papst ruft zu christlichem Lebensstil im Urlaub auf
  12. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  13. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  14. Papst Leo: „So können wir als Christen das Alter leben: gebrechlich, aber zugleich berufen“
  15. Erzdiözese Wien bestätigt Pensionierung von Dompfarrer Faber

Annuntiatio Domini

25. März 2009 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Am 25. März, neun Monate vor Weihnachten, gedenken Christen der "Verkündigung des Herrn" durch den Erzengel Gabriel an Maria in Nazaret.


Nazaret (kath.net/kathpedia/IBA) Am 25. März, neun Monate vor Weihnachten, gedenken Christen der Verkündigung des Herrn durch den Erzengel Gabriel an Maria in Nazareth. Das täglich dreimalige Gebetsgedenken wird Angelus genannt. Das Fest ist eines der älteren Feste, da es als ursprünglich als reines Herrenfest gefeiert wurde. Im Orient war es seit 430 bekannt, im Okzident wurde es 692 durch Papst Sergius I. eingeführt.

Seit der Liturgiereform 1969 hat es den Rang eines "Hochfestes" der Kath. Kirche. Das Fest wurde früher "Mariä Verkündigung", "In Annuntiatione B.M.V. (Beatae Mariae Virginis)", "Annuntiatio oder Conceptio Christi" (Ankündigung oder Empfängnis Christi) genannt, es findet sich in älteren Texten auch die Bezeichnung "Ancilla", dies bezieht sich auf
die Antwort Marias: "Ecce ancilla Domini, fiat mihi secundum verbum tuum." (Sieh, ich bin die Magd des Herrn, mir geschehe nach deinem Wort.) Nach dem liturgischen Kalender des ordentlichen römischen Ritus ist es ein Herrenfest („Annuntiatio Domini“), im außerordentlichen Ritus ein Marienfest („Annuntiatio beatae Mariae virginis“).


Gemäß der Tradition ist der Ort der Verkündigung die Verkündigungsgrotte in der Verkündigungskirche in Nazareth. Im Mittelalter war an diesem Tag (25. März) der Beginn des bürgerlichen Jahres.

Lukas 1, 26-38:
26 Im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret 27 zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria. 28 Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir. 29 Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe.

30 Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden. 31 Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben. 32 Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben. 33 Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen und seine Herrschaft wird kein Ende haben.

34 Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne? 35 Der Engel antwortete ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden. 36 Auch Elisabet, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen; obwohl sie als unfruchtbar galt, ist sie jetzt schon im sechsten Monat. 37 Denn für Gott ist nichts unmöglich.

38 Da sagte Maria: Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast. Danach verließ sie der Engel.

Dieser Teil des Evangeliums gehört zu den so genannten „Kindheitsgeschichten“, die nur bei den Evangelisten Matthäus und Lukas vorkommen. Das Hochfest hat weihnachtlichen Charakter und unterbricht die österliche Bußzeit. So ist auch die liturgische Farbe an diesem Tag Weiß und nicht Violett.

Kathpedia: Verkündigung des Herrn

Foto: © Kathpedia


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Maria

  1. "Wir haben Maria neue Hände gegeben"
  2. Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
  3. „In unendlicher Liebe durch das Leben geführt“
  4. „Broken Mary“ - Papst segnet die außergewöhnliche Marienstatue „Unsere Mutter der Beschädigten“
  5. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  6. Mariologen-Vereinigung IMA kritisiert ‚Mater Populi Fidelis‘
  7. Leo XIV. betet nach Fahrt im Papamobil an römischer Mariensäule
  8. US-Präsident Trump veröffentlichte erstaunliche Würdigung der Muttergottes
  9. Vatikanankündigung: Neues Dokument „Mater Populi Fidelis“ wird am 4.11. veröffentlicht
  10. 150.000 Teilnehmer an neunmonatiger Novene zu Maria von Guadalupe






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  3. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  4. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  5. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  6. DANKE JUSTIN! - Kanadischer Sänger bringt Stadion während WM-Finale mit „Halleluja“ zum Schweigen!
  7. Krebs und Paradies – Das Leben des 17-jährigen David Buggi
  8. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  9. Kardinal Burke: ‚Die Synodalität muss gestoppt werden‘
  10. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  11. Erzdiözese Wien bestätigt Pensionierung von Dompfarrer Faber
  12. Birkenstock springt auf "Nun Girl Summer"-Trend auf: Animierte Filz-Nonne in Birkenstock-Sandalen
  13. Irrtümer über den Jakobsweg
  14. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  15. Papst bleibt in Bewegung: Dritter Ausflug von Castel Gandolfo aus

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz