Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  3. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  4. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  5. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  6. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  7. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  8. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  9. „Das Ende von Maria 2.0“
  10. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  11. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  12. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  13. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  14. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“
  15. 'Wir sprechen deshalb zurecht hier nicht von Neuevangelisierung, sondern von Erstevangelisierung'

Weihnachten in Italien: ‚Tu scendi dalle stelle’

27. Dezember 2008 in Chronik, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Über das bekannteste italienische Weihnachtslied vom Heiligen Alfons Maria de Liguori.


Rom (www.kath.net/RV)
Es ist das beliebteste italienische Weihnachtslied: „Tu scendi dalle stelle“. Kinder, groß und klein, besingen den König, der von den Sternen herab in die Krippe gekommen ist. Sie besingen das göttliche Kind, das vor Kälte zittert - und einen hohen Preis zahlt für seine Liebe zu den Menschen.

„Tu scendi dalle stelle“ stammt von einem Bischof aus Neapel, der auch einen Missionsorden, die Redemptoristen, gründete. Der Musikredakteur von Radio Vatikan, Pierluigi Morelli, weiß: „Der spätere Heilige Alfonso Maria de Liguori schrieb wenigstens 50 religiöse Lieder, auf Hochitalienisch wie in neapolitanischem Dialekt.“


Zwar entstand das Lied nicht, weil eine Orgel defekt war und der Pfarrer einer kleinen Gemeinde danach trachtete, die Weihnachtsmesse dennoch feierlich und besonders zu gestalten. Doch auch „Tu scendi dalle stelle“ hat seine eigene Geschichte. Alfonso schrieb es im Dezember 1744. Er war auf Missionreise in Apulien, schrieb in einer Nacht sieben Strophen nieder und sang es am folgenden Tag in der Messe. Vom ersten Moment an, meint Pierluigi Morelli, habe sich das Lied so im Volk verbreitet und sei deswegen im ganzen Land - bis heute - so bekannt.

„Sankt Alfonso Maria de Liguori wollte keine hohe Theologie oder sozusagen ,ernste Musik’ schaffen, sondern ganz im Gegenteil Religion greifbar und leicht verständlich machen. Deswegen hat sich das Lied wohl so schnell und unaufhaltsam ausgebreitet, erst in Süditalien, dann auf der ganzen Halbinsel, und das schon ab dem ersten Tag nach seiner Entstehung… Es ist ein religiöses Volkslied, das inzwischen fest zur italienischen Kultur gehört.“ Morelli verweist auf Musiker und Künstler, auf Oratorien und geistliche Kompositionen, die auf das Lied vom „pargoletto“, vom göttlichen Knäblein, zurückgreifen.

„Tu scendi dalle stelle“ hat seinen Platz am Ende der Christmette, Kinderchöre, Knabenchöre und viele mehr singen diese einfachen Zeilen vor der Krippe, ganz als ob sie dieses Kindlein in den Schlaf wiegen wollten. „Kein Laien-, kein Kirchenchor, der nicht eine Version des italienischen Weihnachtsliedes im Repertoire hat“, meint Musikfachmann und selbst Chorleiter Morelli. Der Papst zieht zu den Klängen durch das Langschiff des Petersdoms, vom Altar hinunter zur Krippenlandschaft, so wie es in den Tagen um Weihnachten viele italienische Familien mit ihren Kindern tun: Sie besuchen und besingen den „Schöpfer der Welt“, das himmlische Kind.

Foto: © Paul Badde


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Italien

  1. Meloni kündigt Burka- und Niqab-Verbot, Ausländerquoten an Italiens Schulen an
  2. Cardinal Confusione
  3. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  4. Italienischer Bischof ruft zur Evangelisierung von Muslimen auf – Unterstützung von Konvertiten
  5. L'Avvenire sorgt für Confusione!
  6. Vatikan "sehr besorgt" wegen Sterbehilfe-Urteilen in Italien
  7. Erzbischof von Neapel lässt LGBT-Aktivisten während einer Messe sprechen
  8. Nach Verherrlichung der Hamas: Italien schiebt Imam ab
  9. Kirchen-Abgabe in Italien geht überwiegend in die Seelsorge
  10. Kardinal Zuppi: Wahltag in Italien kein "schwarzer Tag"







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst Leo an 80.000 Jugendliche im Stade de France: "Wer mit Gott lebt, ist frei"
  3. „Wenn wir Eucharistie feiern, dürfen wir mit allem zu ihm kommen, was in uns unvollendet ist“
  4. Neuer Schülerkreise Joseph Ratzinger / Papst Benedikt XVI. bestätigt bisherigen Vorstand im Amt
  5. Nordische Bischofskonferenz beendet Herbstvollversammlung in Paderborn
  6. Zwischen Stein und Geheimnis: ‚Ohne die Liturgie würde Notre-Dame ihre Seele verlieren‘
  7. Die Menschheitsfamilie zwischen Babel und Pfingsten
  8. Der Mensch ist mehr als eine Maschine - Die Würde des Menschen vor dem Angesicht Gottes
  9. Bischof Erik Varden: „Den Fremden willkommen heißen“
  10. Leo an Bischöfe: „Liebe Brüder, wir müssen immer wieder in die Schule des Kreuzes zurückkehren“
  11. Chefredakteur Philippe Marie: „Ich werfe dem Erzbistum Paris vor, die Pressefreiheit zu verletzen“
  12. Dem Leben verpflichtet: Johanna Gräfin von Westphalen
  13. Kurienkardinal Parolin nennt „Lebensschutz“ eines der Schwerpunktthemen von Leos Frankreichreise
  14. USA: Medienbischof Fulton Sheen ist nun seliggesprochen!
  15. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz