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Wenn Millionen beten

10. September 2008 in Weltkirche, keine Lesermeinung
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Der Welttag des Rosenkranzgebetes am 4. Oktober verbindet Gläubige aus 140 Ländern.


Mexiko City (kath.net/Zenit.org) Der „Welttag des Rosenkranzgebetes“ wird am Samstag, den 4. Oktober, mehr als drei Millionen Menschen verschiedener Nationen und Kulturen um Maria, die Mutter des Herrn, vereinen.

Der Termin ist der Gedenktag Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz. Die Initiative zum Welttag des Rosenkranzes wird vom internationalen Churchforum koordiniert.


Das weltweite Rosenkranzgebet entstand „aus Anlass des 50. Jahrestags der Priesterweihe Seiner Heiligkeit Papst Johannes Paul II.“ im Oktober 1996 in Mexiko, wie ein Mitbegründer der Aktion, der Mexikaner Guillermo Estévez Alverde, berichtete. „Die Initiative wurde damals in 20 Ländern mitgetragen. Allein in Mexiko kamen damals mehr als drei Millionen Menschen an 2.600 Orten zusammen.“

Seither werden auf Wunsch der Organisatoren jedes Jahr Anfang Oktober in Kirchen, Kathedralen, Fußballstadien, Gefängnissen, Krankenhäusern, Schulen und auf öffentlichen Plätzen große Rosenkranz-Gebetstreffen abgehalten. Viele Begegnungen können über Funk und Fernsehen mitverfolgt werden.

In den vergangenen zehn Jahren haben sich mehrere Millionen von Menschen an der Initiative beteiligt. Einen vorläufigen Höhepunkt erreichte die Beteiligung im Jahr 2000, als Gläubige aus 140 Ländern mitbeteten.

„Churchforum“ ermutigt auch in diesem Jahr zur regen Teilnahme und bittet alle Interessenten darum, die Genehmigung des jeweiligen Ortsbischofs oder Pfarrers einzuholen, um möglichst viele ortsansässige Vereinigungen, Gruppen und Gemeinschaften einzubinden.

Die Veranstalter regen zudem an, Medienvertreter zu den Gebetsveranstaltungen einzuladen. Außerdem sei es wünschenswert, eine entsprechende Dokumentation inklusive Besucherzahlen anzulegen. Mit diesen Angaben soll ein großes Archiv zum „Welttag des Rosenkranzgebetes“ entstehen.


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