Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  2. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  3. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  4. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  5. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  6. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  7. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  8. Wir können NICHT schweigen!
  9. Was auch immer Synodalität sein soll
  10. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  11. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  12. Was eine Messe wiegt
  13. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'
  14. Der „Hirt des Hermas“: Als ein frühchristliches Erbauungsbuch hoch im Kurs stand
  15. Papst ernennt Petersdom Nachfolger von Kardinal Gambetti

Der Gregorianische Choral – Ein Liebeslied für Gott

28. Juli 2008 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Warum es jede Mühe wert ist, die traditionellen Psalmodien in den Pfarren wieder aufleben zu lassen, erklärt ein Experte für sakrale Musik in den USA.


St. Louis (www.kath.net)
„Den Gregorianischen Gesang zu lernen mag vielleicht etwas aufwändig sein für Pfarrangehörige, aber das Ergebnis ist es wert.“ Davon ist der neu ernannte Direktor des Instituts für Sakrale Musik in St. Louis, Missouri, der Benediktinerpater Samuel Weber, überzeugt.

„Der Choral ist der Gesang, den Gott von unseren Lippen und unseren Herzen hören möchte“, sagte Weber in einem Interview mit der englischsprachigen Abteilung von Zenit. Für einen „Ehrenplatz“ des Gregorianischen Chorals in der kirchlichen Liturgie sprechen das Zweite Vaticanum in der Liturgie-Konstitution „Sacrosanctum Concilium“, die „Allgemeine Einführung“ in das Römische Messbuch sowie zahlreiche päpstliche Äußerungen.

Der Choral, ist Weber überzeugt, könne auch zu neuen sakralen Kompositionen inspirieren. Dadurch wird eine Kontinuität und Universalität in der katholischen Musik geschaffen, die Zeit und Kulturen überschreitet. Auch das ist eine Facette des Gehorsams des Glaubens.


Historisch hat sich der Choral direkt und organisch aus dem jüdischen Psalmengesang in Tempel und Synagoge entwickelt. Das war auch das Gebet der ersten Christen. „Daher steht unser Choral-Gesang in direkter Beziehung mit ihrem.“

Jesus selbst, Maria, Josef, die Apostel und frühen Märtyrer – sie alle waren durchdrungen von dieser Art des Psalmengebetes. Auch die Seligen und Heiligen unserer Zeit wie Mutter Teresa, Pater Pio oder Gianna Beretta Molla kannten und sangen den Choral. „Sie waren ausgebildet in dieser ‚Schule der sakralen Musik’, die der Choral ist, in dieser ‚Turnhalle geistlichen Trainings’ (um den heiligen Athanasius zu zitieren), die der Psalter ist.“


Samuel Weber weiß, dass viele Menschen in den Pfarren, die den Gregorianischen Choral erstmals entdecken, sehr angezogen sind von seiner Schönheit und Feierlichkeit. Sie wollen ihn in den Gemeinden wieder aufleben lassen. Zugegeben, es verlangt einiges an Zeit und Mühe, ihn zu lernen.

„Cantare amantis est“, sagt der heilige Augustinus, „Singen ist typisch für einen Liebenden“. Wenn die Kirche als Braut den Bräutigam Christus liebt, „welche Mühe könnten wir scheuen, um diese Liebe in wahrer Schönheit auszudrücken? Ist dafür irgendein Opfer zu groß?“

Der US-amerikanische Benediktiner erinnert sich auch an seine Vorfahren und Lehrer: „Wie sehr haben sie den Choral geliebt, und sie haben an mich weitergegeben mit Frömmigkeit, Ehrfurcht und Verehrung. Welch eine Möglichkeit, an der Gemeinschaft der Heiligen teilzunehmen! Was könnte reicher oder geistlich erfüllender sein?“

„Der Choral bewahrt das Wort Gottes. Er hat keinen anderen Zweck, als uns zu den Worten der Heiligen Schrift zu führen, besonders den Psalmen, und uns zu befähigen, das Wort Gottes immer tiefer in unseren Herzen als Schatz zu bewahren.“ Er ist frei von „rein menschlichen Ansichten“, daher – in der Computersprache – ‚ sicher vor jeglichem Virus.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Liturgie

  1. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  2. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  3. US-Bischof weitet Angebot an tridentinischen Messen in seiner Diözese aus
  4. US-Bischof Coakley: 'Wir haben noch nicht das letzte Wort zu Traditionis custodes gehört'
  5. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  6. Eduard Habsburg: Alte Messe ist ‚absolute Antithese zur heutigen Welt‘
  7. Brasilianischer Bischof: Junge Katholiken haben ein ‚Recht‘ auf traditionelle Liturgie
  8. Papst Leo XIV. und die Zukunft der liturgischen Einheit der Kirche
  9. „Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln“
  10. Kardinal Eijk zelebriert erstes Hochamt im Vetus Ordo: „Eindrückliches, unvergessliches Erlebnis“







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  3. Aktionäre fordern FedEx auf, den Versand von Abtreibungspillen einzustellen
  4. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  5. Israel: Vikariat ruft drei Jahre nach 7. Oktober zu Versöhnung auf
  6. Georgien: Kirchen- und Staatsoberhaupt bekräftigen christliche Wurzeln
  7. Bischofstreffen zu Ehe und Familie will Abschlussbericht publizieren
  8. Du bist eingeladen – mit deinem ganzen Leben
  9. Überraschung im Vatikan - Kardinal Tagle ist neuer Dekan des Kardinalskollegiums
  10. Erzbischof Randazzo: Synodalität kein Grund, Elemente der kirchlichen Tradition zu verwerfen
  11. Der „Hirt des Hermas“: Als ein frühchristliches Erbauungsbuch hoch im Kurs stand
  12. 'Tatsächlich Gott'
  13. Wir können NICHT schweigen!
  14. Marco Rubio in Athen: Ein Aufruf zur Rückbesinnung auf die christlich-abendländischen Wurzeln
  15. „Warum bin ich Christ“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz