Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  2. Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
  3. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  4. Der synodale Prozess, eine Totgeburt von Anfang an!
  5. Wahrheit ist heilsrelevant
  6. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  7. 'Armutsindustrie' in der Kritik: Statistik misst Ungleichheit, nicht echte Not
  8. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  9. Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!
  10. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  11. Papst Pius X.: ‚Was brauchen wir heute am meisten, um die Gesellschaft zu retten?
  12. Ritus, Zeichen und Symbol: Der Weg zum Mysterium
  13. "Ich glaube, dass ich glaube"
  14. Papst an Pfadfinder: „Ihr verbindet auf kluge Weise das Buch der Natur mit dem Wort Gottes“
  15. Die große Kraft der Marienverehrung in der Endzeit

Olympia-Athleten sollen mit Trauerflor einmarschieren

15. April 2008 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Europapolitiker warnt vor "fürchterlicher Kultur des Wegschauens”


Augsburg (www.kath.net / idea) Die Teilnehmer an den Olympischen Spielen in Peking sollten bei der Eröffnungsfeier am 8. August mit schwarzem Trauerflor einmarschieren, um damit für die Menschenrechte in Tibet und in China zu demonstrieren. Das empfiehlt der deutsche Europaparlamentarier Thomas Mann (CDU).

Bei einem Podiumsgespräch des von „Kirche in Not“ veranstalteten Kongresses „Treffpunkt Weltkirche“, der mit 2.500 Teilnehmern vom 11. bis 13. April in Augsburg stattfand, sprach sich der Politiker gegen einen Olympiaboykott aus. Vielmehr sollten vor Ort Zeichen gegen Menschenrechtsverletzungen gesetzt werden.

Mann warnte vor einer „fürchterlichen Kultur des Wegschauens“. Das Europaparlament habe schon viele Freilassungen politischer Gefangener bewirken können. Die chinesischen Kommunisten betrachteten allerdings Menschenrechte weiterhin als „westliche Idee“.

Todeskandidaten als Organspender

Der Menschenrechtler Harry Wu (Washington) wies darauf hin, dass die chinesischen Machthaber nicht nur in Tibet Menschenrechte verletzten. Im ganzen Land seien Menschen davon bedroht.

Beispielsweise liege das Land bei der Zahl der jährlichen Organtransplantationen international hinter den USA auf Platz zwei. Dabei stammten in China 95 Prozent der Organe von zum Tode verurteilten Häftlingen. Insgesamt müsse man von 8.000 Exekutionen pro Jahr ausgehen.

Mit Fotos und Filmen dokumentierte der Katholik Wu, der selbst 19 Jahre in chinesischen Arbeitslagern verbracht hatte, Hinrichtungspraktiken des kommunistischen Regimes. Darüber hinaus berichtete er von Zwangssterilisationen und Zwangsabtreibungen, mit denen der Staat seine rigide Ein-Kind-Politik durchsetze.

Wie ein Chinese Christ wurde

Der Botschafter Taiwans im Vatikan, Chou Seng Tou, erzählte, warum er sich vor zwei Jahren dem katholischen Glauben zugewandt habe. Als Vorbereitung auf seine Berufung nach Rom habe er verschiedene katholische Einrichtungen seines Landes besucht und dabei mit den Mitarbeitern von Krankenhäusern, Pflegeheimen und Behinderteneinrichtungen gesprochen.

Die Menschen hätten eine innere Freude und einen Frieden ausgestrahlt, die Neugierde in ihm geweckt hätten. Im Vatikan habe ihn dann ein französischer Pater in die Bibel eingewiesen. Als Chou Seng Tous Schwager überraschend starb, kniete der Diplomat in seinem Haus zum Gebet zu Jesus Christus nieder und empfing dadurch Trost.

„Das war für mich der Wendepunkt“, sagte Chou Seng Tou, der früher auch stellvertretender Außenminister Taiwans war.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

China

  1. Bistum Hongkong im Aufbruch: Erneut rund 2.500 Taufen zu Ostern 2026, davon 1.600 Erwachsene
  2. "Ein tragisches Unrecht"
  3. Chinas Bevölkerung wird nächstes Jahr um 3,2 Millionen schrumpfen
  4. China schränkt Aktivitäten ausländischer Christen weiter ein
  5. Chinesischer Bischof wegen ‚illegaler‘ Messe verhaftet
  6. GfbV kritisiert Wiederwahl von China in den UN-Menschenrechtsrat scharf
  7. China reagiert auf Grußtelegramm von Papst Franziskus
  8. China steuert auf Bevölkerungskrise zu
  9. Peking düpiert Vatikan mit Bischofsernennung
  10. Vatikan kritisiert unerlaubte Bischofsernennung in China






Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
  3. Der synodale Prozess, eine Totgeburt von Anfang an!
  4. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  5. RTL-Journalistin Liv von Boetticher: „Habe die Bundespolizei zwei Nächte lang auf Streife begleitet“
  6. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  7. Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!
  8. Das brennende Herz des heiligen Philipp Neri: Ein wissenschaftlich dokumentiertes Pfingstwunder
  9. Warum haben alte Kirchen einen verborgenen Raum unter dem Altar?
  10. Arche-Noah-Nachbildung feiert 10-jähriges Jubiläum
  11. Die große Kraft der Marienverehrung in der Endzeit
  12. Schönborn: Glaube braucht Tradition und kirchliche Einheit
  13. Fossile Bäume lösen Debatte um Arche Noah und die Sintflut aus
  14. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  15. Wahrheit ist heilsrelevant

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz