Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  2. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  3. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
  4. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  5. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  6. Menschenrecht auf Abtreibung?
  7. So fühlt sich Nachhausekommen an
  8. These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
  9. Der Stern stört Jerusalem. Epiphanie und die Ruhe der Gewöhnten
  10. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  11. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  12. Der Weihnachtsglaube - Sand oder Fels
  13. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  14. Gegen Agenden und Aktivismus: das Kardinalskollegium hält inne
  15. Venezuela schließt sein Foltergefängnis, viele politische Gefangene sind auf dem freien Fuß!

Urbi et orbi via Internet

21. Dezember 2007 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der apostolische Papstsegen am ersten Weihnachtstag kann seit 1995 auch über das Internet empfangen werden


Augsburg (kath.net/IBA).
In jedem Jahr am ersten Weihnachtstag, dem 25. Dezember, spendet Papst Benedikt XVI. in Rom den apostolischen Segen „urbi et orbi“. Dieser Papstsegen wird außerdem zu Ostern und beim ersten öffentlichen Auftritt eines neu gewählten Papstes erteilt.

Grundsätzlich ist nur der Papst berechtigt, den Segen „urbi et orbi“ zu spenden in Ausnahmefällen auch ein Kardinal oder Bischof. Üblicherweise erteilt der Papst den Segen von der Loggia über den Portalen des Petersdoms. Diese wird daher auch in Ableitung des lateinischen Verbs „benedicere“ – „segnen“- Benediktionsloggia genannt. Der Segen wird auf Latein gesprochen.

Mit dem Segen „urbi et orbi“ wird nach katholischer Lehre allen, die ihn hören oder sehen und die guten Willens sind, ein vollkommener Ablass ihrer Sündenstrafe gewährt. Früher konnte man den Segen nur bei eigener Anwesenheit auf dem Petersplatz in Rom empfangen. Seit 1967 ist es aber auch möglich, den Segen über das Radio, seit 1985 über das Fernsehen und seit 1995 über das Internet zu empfangen. Der Ablass wird auch beim Empfang des Segens durch diese Medien gewährt.

„Urbi et orbi“ ist lateinisch und bedeutet wörtlich übersetzt „der Stadt und dem Erdkreis“. Damit wird ausgedrückt, dass der Papst einerseits der Bischof von Rom („der Stadt“) und andererseits das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche ist, die auf der ganzen Erde vertreten ist (daher die Formulierung „dem Erdkreis“). Der Begriff „urbi et orbi“ entstand aus dem alten römischen Reichsbewusstsein und findet sich bereits bei dem römischen Dichter Ovid (geboren 43 v. Chr.). So geht Ovid in der Schrift „Fasti II, 684“ davon aus: „Andere Völker haben ein Gebiet mit festen Grenzen: Nur bei dem römischen Volk deckt sich die Stadt mit dem Erdkreis“. Das Ritual des päpstlichen Segens „urbi et orbi“ entwickelte sich im 13. Jahrhundert und wurde zunächst bei der Investitur des neuen Papstes mit den Worten „investio te de Papatu Romano, ut praesis urbi et orbi“ (Ich bekleide Dich mit der römischen Papstwürde, auf dass Du der Stadt und dem Erdkreise vorstehest“) gebraucht.

Am 25. Dezember live via kath.net: Urbi et orbi aus Rom



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Weihnachten

  1. „Das Wort ist Fleisch geworden – Dieser Satz ist Abgrund und Gipfel zugleich“
  2. „Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt“
  3. Das Epiphanie-Fest – Erscheinung Gottes in der Zeit
  4. Fest der Heiligen Familie – „Gott wohnt unter uns – und geht mit uns“
  5. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat
  6. ‚Urbi et Orbi‘ 2025: Weihnachten - Geburt des Friedens
  7. Der Friede begann zu weinen. Weihnachten - die Gegenwart Gottes im verletzlichen Fleisch
  8. Wenn Gott Mensch wird. Die angebrochene Morgenröte des neuen Tages
  9. Stille Nacht, Heilige Nacht
  10. Gottesgeburt in der Seele






Top-15

meist-gelesen

  1. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  4. "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
  5. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  6. Überlebende der Brandkatastrophe in Crans-Montana: „Möchte Gott danken, dass er mich gerettet hat“
  7. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  8. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  9. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  10. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  11. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  12. "Der Herr ist wirklich in diesen Gestalten von Brot und Wein gegenwärtig"
  13. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  14. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
  15. Ich bin Staatsanwältin – und ich bete

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz