Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  2. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  3. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  4. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  5. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  6. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  7. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  8. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  9. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  10. „Wir werden erwartet“
  11. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein
  12. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  13. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  14. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  15. Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein aus Neuzelle: „Getauft sein reicht nicht!“

Ludwigshafen: Griechisch-Orthodoxe übernehmen katholisches Gotteshaus

27. November 2007 in Deutschland, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Marienkirche war vor einem Jahr, nach Zusammenlegung von drei Pfarreien, geschlossen worden.


Ludwigshafen (www.kath.net) Erstmals wurde in Deutschland ein katholisches Gotteshaus der griechisch-orthodoxen Kirche übergeben. Im Rahmen eines feierlichen Vespergottesdienstes übergab am Samstagabend in Ludwigshafen die katholische Pfarrei St. Dreifaltigkeit eine ihrer drei Kirchen, die Marienkirche, den griechisch-orthodoxen Christen der Stadt.

Das Gotteshaus war vor einem Jahr, nach Zusammenlegung der drei Innenstadtpfarreien St. Dreifaltigkeit, St. Maria und Heilig Kreuz, geschlossen worden. Die griechisch-orthodoxe Kirchengemeinde Mariä Verkündigung feiert in der mittlerweile für den orthodoxen Ritus umgestalteten Kirche schon seit dem letzten Weihnachtsfest ihre Gottesdienste.

Metropolit Augoustinos persönlich, der höchste Repräsentant der griechisch-orthodoxen Christen in Deutschland, nahm in der Feier aus der Hand von Diözesanadministrator Weihbischof Otto Georgens die Übereignungsurkunde entgegen.

Georgens bezeichnete dabei die Übergabe als „Neubeginn für eine große Kirche im Herzen der Stadt Ludwigshafen, bedingt durch kirchlichen und gesellschaftlichen Wandel, ermöglicht durch Gottes Hilfe, vereinbart im Einvernehmen zwischen Glaubensgeschwistern, zwischen Schwesterkirchen“.

Gewiss werde manchem Katholiken das Herz schwer, wenn er an die Geschichte der Marienkirche zurückdenke. „Doch was könnte ihr Besseres geschehen, als dass sie Haus Gottes bleibt - Stätte des Gebets, Ort der Feier der Mysterien, der Göttlichen Liturgie, und von nun an Zentrum einer großen, lebendigen orthodoxen Gemeinde“, so der Weihbischof.

Georgens betonte, dass sich katholische und orthodoxe Christen schon lange in freundschaftlicher Verbundenheit begegneten, gerade auch in Ludwigshafen. Auf dem Weg zur vollen Einheit seien sich die beiden Kirchen in den letzten Jahrzehnten immer näher gekommen.

Metropolit Augoustinos nannte in seinem Dankwort die Kirchenübergabe ein beredtes Beispiel dafür, „dass wir allmählich die erste Phase des buchstäblichen Aufbaus unserer Kirchengemeinden hierzulande abschließen können“. Mit dem Empfang der Urkunde und der Übergabe der Schlüssel der Marienkirche ende eine lange Zeit der Wanderschaft der Ludwigshafener Kirchengemeinde durch verschiedene Kirchenräume und -gebäude.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Ökumene

  1. Kardinal Arborelius: In Schweden „weiß jeder, dass die katholische Kirche Abtreibung ablehnt“
  2. „Diese Einheit ist zutiefst begründet im gemeinsamen Glauben und in der einen Taufe“
  3. „Mit den beiden Lungenflügeln atmen“, singen und beten
  4. Papst veröffentlicht Schreiben zur Einheit der Christen
  5. Der Augenblick Gottes: Die Begegnung von Papst Paul VI. und Patriarch Athenagoras
  6. Die Ost- und Westkirche – „Schwesterkirchen“ - Die Brüder Andreas und Petrus treffen sich
  7. „Brückenbauer für die Einheit der Christen“
  8. "Einstellung von Patriarch Kyrill irritiert und erschüttert!"
  9. Kardinal Koch: Papstreise war Gewinn für Ökumene
  10. Churer Bischof Bonnemain möchte ‚Konfessionelle Eigenarten’ zugunsten der Ökumene ‚redimensionieren’







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein
  3. Medienpolitik: Bald verpflichtende Quote für öffentlich-rechtliche Inhalte in sozialen Netzwerken?
  4. Medjugorje: Erster Mariologie-Kongress mit Beteiligung des Vatikans
  5. Norwegen: Daniel (18) hielt Gott für einen Mythos – heute geht er jeden Sonntag in die Kirche
  6. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  7. Nicht Anpassung, sondern Verwandlung. Was die Kultur dem Christentum verdankt
  8. Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein aus Neuzelle: „Getauft sein reicht nicht!“
  9. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  10. Neue Vatikan-Kommunikationschefin Montserrat Alvarado gibt Einblick in ihre Ideen
  11. „Alles wieder in den Urzustand versetzen“: Das Oxford Oratory wird wieder einen Hochaltar errichten
  12. Wenn das Scrollen in die Gnade eintaucht
  13. Äthiopien: Mehr als 60 Tote bei Angriffen auf Christen
  14. Venezuela: Machado kehrt zurück und besucht Marienheiligtum
  15. »Habt Mut: Ich habe die Welt besiegt!« (Joh 16,33)

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz