08 August 2007, 09:52
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Offener Brief von Bischof Kurt Koch, Basel, an Thomas Wipf, Präsident der SEK, zur ökumenischen Situation heute.

Solothurn (www.kath.net)
Bischof Kurt Koch von Basel hat am Montag einen offenen Brief an Thomas Wipf, Präsident des Rates des Evangelischen Kirchenbundes (SEK), geschickt. Er beleuchtet dabei unvoreingenommen und ohne Rücksichtnahme die ökumenische Situation in der Schweiz und Deutschland.

„Wir stehen noch in der Sommerzeit und wissen aus Erfahrung, dass sommerliche Gewitter heftig sein können, dass sie aber letztlich reinigend wirken und frische Luft schenken. In diesem Sinne hoffe ich, dass das ökumenische Gewitter in diesem Sommer auch ein reinigendes Gewitter sein und uns frische Luft zum ökumenischen Atmen schenken wird“, schrieb Bischof Koch als Fazit des Briefes.

Im Folgenden dokumentieren wir den brisanten Brief im Wortlaut:

Sehr geehrter Herr Ratspräsident des Evangelischen Kirchenbundes
Lieber Thomas Wipf

Angesichts der in diesem Sommer wiederum zu Tage getretenen offensichtlich schwierig gewordenen ökumenischen Situation in der Schweiz wende ich mich mit diesem Offenen Brief an Dich als Repräsentanten der reformierten Kirchen in der Schweiz, da sich gemäss Deinem Geleitwort im Jahresbericht 2006 der Schweizerische Evangelische Kirchenbund als „gemeinsame Stimme des schweizerischen Protestantismus in der Ökumene“ versteht.

Die gemeinsame ökumenische Verantwortung ist mir zu wichtig, als dass ich nach dem in diesem Sommer Vorgefallenen einfach zur Tagesordnung übergehen könnte.

Zwar hätte ich von Herzen gewünscht und gehofft, Dir diesen Offenen Brief nie schreiben zu müssen. In den vergangenen elf Jahren meines bischöflichen Dienstes hätte ich dafür zwar verschiedentlich Anlass gehabt. Ich habe mich aber stets an die biblische Weisung der Konfliktregelung (Mt 18, 15-20) gehalten und war deshalb der Überzeugung, strittige Angelegenheiten zwischen uns nicht in der Öffentlichkeit, sondern unter vier Augen zu besprechen.

Nach dem, was in den vergangenen Wochen in der Öffentlichkeit nach dem Erscheinen des Dokumentes der Glaubenskongregation über die Lehre der Kirche geschehen ist, darf ich aber nicht mehr schweigen, sondern muss als Präsident der Schweizer Bischofskonferenz auch ein öffentliches Wort sagen.

Ich bin dies auch vielen Mitgliedern unserer katholischen Kirche schuldig, die angesichts Deiner Stellungnahmen und vieler anderer aus dem Umfeld der reformierten Kirchen in der Schweiz irritiert sind. Denn der Eindruck, der jetzt in der Öffentlichkeit entstanden ist, dass in der Ökumene in der Schweiz eigentlich alles gut ginge, wenn nur nicht die katholische Kirche stören würde, ist ungerecht und schlicht falsch, wie Du genau so gut weisst wie ich.

Nachdem in den vergangenen Wochen in der Öffentlichkeit von Eurer Seite her eingehend verhandelt worden ist, was Euch an unserer Kirche irritiert und was Euch verletzt, muss es einfach erlaubt sein, auch einmal öffentlich auf den Tisch zu bringen, was uns Katholiken von Eurer Seite her irritiert und wie wir die ökumenische Situation in der Schweiz wahrnehmen.

Nur so können wir den gemeinsamen Weg ehrlich weiterhin gehen. Denn nach meiner Überzeugung setzt der weitere Weg in eine gute Zukunft der Ökumene in der Schweiz eine faire und ehrliche Standortbestimmung in der heutigen Situation voraus, die ich mit diesem Schreiben aus katholischer Wahrnehmung versuche.

Zum Verständnis der Erklärung der Glaubenskongregation

An erster Stelle will ich nochmals betonen, dass das Dokument der Glaubenskongregation in keiner Weise intendiert hat, die aus der Reformation hervorgegangenen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften herabzusetzen oder zu diskriminieren. Es hat schon gar nicht gesagt, die katholische Kirche sei eine glaubensmässig oder moralisch bessere Kirche als die anderen Kirchen oder Katholiken seien bessere Christen als die Reformierten.

Eine solche Behauptung wäre schlicht absurd und könnte bald durch die Realität falsifiziert werden. Auf dieser Ebene des gelebten Christseins kann es zwischen den Kirchen nur einen „Wettbewerb“ geben, nämlich das ständige Ringen um mehr Nachfolge Jesu Christi.

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Auf dieser Ebene der Glaubenspraxis und des Wirkens der Kirchen aber hat die Glaubenskongregation überhaupt keine Aussage gemacht. Ihre Aussagen bewegen sich überhaupt nicht auf der Ebene der existenziellen Dimension des gelebten Glaubens und des kirchlichen Lebens, sondern auf der Ebene der institutionellen, genauerhin sakramentalen Dimension der Kirche, die für die katholische Kirche freilich grundlegend und deshalb unaufgebbar ist.

In meinen Augen liegt eines der Hauptprobleme bereits auf der sprachlichen Ebene. Natürlich sprechen auch wir Katholiken im Alltag von den reformierten Kirchen in der Schweiz, von der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in der Schweiz oder auch von der Church of England und so weiter – und wir werden es auch weiterhin tun, weil wir das Selbstverständnis dieser Kirchen anerkennen.

Von diesem alltagssprachlichen Gebrauch des Wortes „Kirche“ unterscheidet sich aber die theologische Sicht der Kirche, die nach den unaufgebbaren Wesenselementen des Kircheseins fragt. Diesbezüglich bestehen zwischen uns, wie nicht erst jetzt deutlich geworden ist, unbestreitbare und auch unbestrittene grundlegende Differenzen, über die wir miteinander ins Gespräch kommen sollten.

Nach meiner Wahrnehmung war auf Eurer Seite der eigentliche Stein des Anstosses die von der Glaubenskongregation vorgenommene Interpretation des Zweiten Vatikanischen Konzils, dass dort, wo das historische Bischofsamt in apostolischer Sukzession und in der Folge die Bewahrung des eucharistischen Geheimnisses nicht gegeben sind, nicht von einer „Kirche im eigentlichen Sinne“ gesprochen werden kann.

Damit ist gerade nicht gesagt, die reformatorischen Kirchen seien keine Kirchen; und damit wird den reformatorischen Kirchen in keiner Weise das Kirchesein abgesprochen. Es wird vielmehr nur behauptet, die reformatorischen Kirchen seien nicht Kirchen in dem Sinn, wie die katholische Kirche sich selbst versteht und von ihren Glaubensgrundlagen her verstehen muss.

Diese Aussage ist für jeden in der Ökumene einigermassen Informierten eine reine Selbstverständlichkeit, zumal auch von Eurer Seite immer wieder betont wird, die reformatorischen Kirchen wollten bewusst nicht Kirche im Sinne der katholischen Kirche sein, sie würden vielmehr ein anderes Kirchen- und auch Amtsverständnis vertreten, das nun ihrerseits Katholiken nicht als das „eigentliche“, nämlich für sie gültige, halten können.

Dass man diese grundlegende Aussage des Zweiten Vatikanischen Konzils auch richtig verstehen kann, hat bereits kurz nach dem Konzil der evangelische Theologe Edmund Schlink gezeigt, als er die konziliare Rede von „Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften“ dahingehend interpretiert hat, dass die anderen Kirchen vom Konzil „kaum im selben Sinn“ verstanden werden, „in dem die römische Kirche sich selbst versteht, sondern wohl nur in einem analogen Sinn“.

Dies und nichts anderes hat die Glaubenskongregation wiederholt. Der Ökumene Beauftragte des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes, Pfarrer Dr. Martin Hirzel, hat in seiner Stellungnahme zum Dokument der Glaubenskongregation eigens vermerkt, er erinnere „in Dankbarkeit“ an meine Aussagen nach dem Erscheinen von „Dominus Iesus“ im Jahre 2000, die aus der Reformation hervorgegangenen Kirchen seien nicht „Nicht-Kirchen oder Scheinkirchen“, sondern „Kirchen in einem analogen Sinn“, und es wäre deshalb besser, von „Kirchen eines anderen Typs“ zu sprechen.

Zu diesen Aussagen stehe ich selbstverständlich auch heute; ich muss allerdings präzisieren, dass es sich dabei nicht um eine von der Glaubenskongregation abweichende Behauptung handelt, sondern um eine Hilfe zu ihrem besseren Verständnis; und ich wäre nun meinerseits dankbar, wenn dies auf Eurer Seite auch heute zur Kenntnis genommen werden könnte.

Ich muss aber feststellen, dass die Formulierung der Glaubenskongregation, die aus der Reformation hervorgegangenen kirchlichen Gemeinschaften seien nicht „Kirchen im eigentlichen Sinn“, auf Eurer Seite anders als von der Glaubenskongregation intendiert verstanden worden sind und deshalb viele Verletzungen hervorgerufen hat, die ich sehr bedaure und die mir leid tun.

Ich kann nur nochmals wiederholen, dass dies weder die Aussageabsicht noch die Intention des Dokumentes der Glaubenskongregation gewesen ist. Und selbst dann, wenn eine andere Sprache gewählt worden wäre, wäre damit das hinter ihr liegende ökumenische Problem keineswegs vom Tisch.

Ökumenische Irritationen in den reformierten Kirchen

Angesichts dieser grossen emotionalen Sensibilität, die ich auf Eurer Seite wahrgenommen habe und die ich auf dem Hintergrund des Gesagten verstehen kann, muss ich nun auch meinerseits um Verständnis bitten, dass Verhaltensweisen und Aussagen von Eurer Seite über unsere Kirche bei uns auf ähnlich sensible Ohren stossen und auch uns verletzen, auch wenn wir nur sehr selten darauf in der Öffentlichkeit reagiert haben.

Um nicht bei einer Pauschalbehauptung stehen zu bleiben, fühle ich mich verpflichtet, unfaire ökumenische Verhaltensweisen auch auf Eurer Seite mit einigen Beispielen zu verdeutlichen und damit das Bild von der heute schwierig gewordenen ökumenischen Situation realitätsgerechter zu zeichnen.

Lieber Thomas, Du hast in der Öffentlichkeit – mit Recht – betont, jede Kirche habe das Recht, ihr eigenes Selbstverständnis kund zu tun, problematisch sei es hingegen, wenn dies in Abgrenzung von anderen Kirchen geschehe. Ich bitte Dich um Verständnis, wenn ich zurückfrage, ob denn diese problematische Verhaltensweise nur in meiner Kirche oder nicht auch in Deinen Kirchen immer wieder anzutreffen ist.

Wie oft wird auf Eurer Seite die Präsentierung und Profilierung Eures Kirchenverständnisses mit – freilich teilweise recht undifferenzierten – Abgrenzungen von der katholischen Kirche verbunden, etwa in dem Sinne, die reformatorischen Kirchen seien keine „Kirche von oben“, sondern „Kirche von unten“, sie seien nicht hierarchisch, sondern demokratisch strukturiert und könnten deshalb auf ein Bischofsamt verzichten?

Auf Eurer Seite ist die Aussage der Glaubenskongregation, die katholische Kirche verstehe sich als Kirche Jesu Christi, als geistliche Anmassung gebrandmarkt worden. Aber wird denn nicht auch auf Eurer Seite seit der Reformation bis heute in Anspruch genommen, sie und in der Folge die aus ihr hervorgegangenen Kirchen hätten die Kirche Jesu Christi wieder hergestellt? Warum nur ist das eine geistliche Arroganz und das andere christliche Demut?

Auch auf Eurer Seite habt Ihr zudem in der Vergangenheit viel unternommen, um das Profil Eurer reformierten Kirchen zu stärken. Dies war für mich freilich nie ein Problem, sondern ich habe es als berechtigtes Anliegen zur Kenntnis genommen, weil es mir wichtig ist, meinen ökumenischen Partner im Originalton zu hören.

So habt Ihr beispielsweise vor einigen Jahren eine Werbekampagne mit Plakataushängen durchgeführt, auf denen zu lesen stand: „Selber denken. Die Reformierten.“ Ich habe mich damals über diese Profilierung keineswegs geärgert, und zwar schon deshalb nicht, weil ich diesen Slogan nicht für besonders phantasievoll gehalten habe und weil ich mir mein katholisches Selber-Denken nicht von den Reformierten erlauben lassen muss. Oder wenn ich das neue Buch des Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland, von Bischof Wolfgang Huber, „Im Geist der Freiheit. Für eine Ökumene der Profile“ lese, dann begegnen mir darin sehr viele Profilierungen des evangelischen Kirchenverständnisses, die ich dankbar zur Kenntnis nehme, weil jeder Dialog, auch der ökumenische, Klarheit über die unterschiedlichen Positionen voraussetzt.

Ich ärgere mich auch nicht, wenn Bischof Huber die evangelische Kirche – in offensichtlichem Unterschied zu unserer Kirche – als „Kirche der Freiheit“ profiliert. Wenn hingegen Bischof Huber in der Öffentlichkeit meint erklären zu dürfen, in der evangelischen Kirche stehe stets der Herr Jesus Christus im Mittelpunkt im Unterschied zur katholischen Kirche, in der sich alles um dessen Stellvertreter drehe, dann kann ich nicht umhin, dies als ökumenischen Affront sondergleichen zu beurteilen, angesichts dessen ich nur noch die eigenen Worte von Bischof Huber an ihn selbst richten kann: „Von Fahrlässigkeit kann niemand mehr sprechen; es handelt sich um Vorsatz.“

Wenn man zudem die durch und durch christozentrische Verkündigung von Papst Benedikt XVI. auch nur oberflächlich zur Kenntnis nimmt, muss man in der Behauptung Hubers schlicht eine Verkennung der Grundanliegen des gegenwärtigen Papstes erblicken.

Es ist für mich schwer nachvollziehbar, dass es einerseits in den vergangenen Jahren der evangelisch-reformierte Partner gewesen ist, der einer „Ökumene der Profile“ das Wort geredet hat, dass andererseits aber gerade er sich verletzt fühlt, wenn die katholische Kirche ihrerseits ihr Kirchenverständnis profiliert.

Diese Beobachtung musste ich auch und vor allem bei der eingehenden Diskussion in Deinen Kirchen machen, die über den von Pfarrer Gottfried Locher eingebrachten Vorschlag zur Wiedereinführung des Bischofsamtes in den reformierten Kirchen in der Schweiz geführt wurde. Ich habe diese Diskussionen interessiert und aufmerksam verfolgt und musste dabei immer wieder feststellen, mit wie vielen unerfreulichen und teilweise gehässigen Seitenhieben gegen die katholische Kirche und ihre bischöfliche Struktur dabei gearbeitet wurde.

Damals ist mir aufgegangen, dass das eigentliche Ärgernis der katholischen Kirche in Euren Augen die apostolische Sukzession des Bischofsamtes sein muss, die freilich den inneren Kern des katholischen Kirchenverständnisses betrifft, die aber offensichtlich einen besonderen Kritikpunkt an unserer Kirche auf Eurer Seite darstellt.

Um nur ein besonders abstruses Beispiel zu nennen: Wie soll man es sich denn erklären, wenn die evangelisch-reformierte Monatszeitung „saemann“, die durch ihre wiederholt antikatholischen Speerspitzen besonders auffällt, meine Wahl zum Präsidenten der Schweizer Bischofskonferenz nicht anders zu „kommentieren“ wusste als mit einer lächerlichen Persiflage über die apostolische Sukzession, die nicht nur von theologischer Ignoranz zeugt, sondern auch an Niveaulosigkeit nicht mehr zu unterbieten ist?

In eine ähnlich problematische Richtung zielte der Vorstoss des reformierten Zürcher „Kirchenboten“, der meinte, sich im vergangenen Frühjahr die „Freiheit“ herausnehmen zu dürfen, alle in den Medien gehandelten Kandidaten für den Bischofsstuhl in Chur auf ihre Ökumenefähigkeit hin zu testen und das Kriterium der Ökumenefähigkeit in der Bereitschaft anzusetzen, die reformierten Positionen zu übernehmen.

Erneut muss ich zurückfragen, ob in einer solchen Identifizierung von „reformiert“ und „ökumenisch“ nicht genau jene Verhaltensweise vorliegt, die Ihr unserer Kirche immer wieder vorwerft, nämlich den eigenen konfessionellen Standpunkt zu verabsolutieren. Wenn Ihr es von Euch weist, als Reformierte nach Rom „heimzukehren“, könnt Ihr auch nicht von uns erwarten, dass wir als Katholiken nach Zürich, Genf oder Wittenberg „umkehren“ sollten.

Schliesslich muss ich eine ökumenische Malaise in Erinnerung rufen, auf die bereits Abt Martin Werlen in seinem vor kurzem veröffentlichten „Ökumenischen Zwischenruf“ hingewiesen hat, nämlich das Bestreben, das auf reformierter Seite unternommen worden ist, um die Kandidatur von Pfarrer Gottfried Locher, dem europäischen Vizepräsidenten des Reformierten Weltbundes, als Synodalratspräsident der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn zu verhindern.

Natürlich steht es mir in keiner Weise zu, mich in innerprotestantische Angelegenheiten einzumischen. Was mir aber zu denken gegeben und mich sehr geschmerzt hat, ist die Tatsache, dass von nicht unmassgeblicher reformierter Seite allein das Faktum, dass Pfarrer Locher im Kloster Einsiedeln Exerzitien gehalten hat und dass er mit dem Bischof von Basel befreundet ist, Grund genug gewesen ist, ihn als für das Amt eines reformierten Synodalratspräsidenten ungeeignet zu erklären, und dass sich auf reformierter Seite niemand öffentlich von einem solchen unökumenischen Affront distanziert hat.

Ich kann mir dieses Verhalten nicht anders erklären als dahingehend, dass Freundschaft mit Amtsträgern der katholischen Kirche als eine übertragbare Krankheit beurteilt wird, vor der man sich schützen muss.

Dass ausgerechnet auf reformierter Seite, die gerne die Ökumene des alltäglichen Lebens beschwört und eine Ökumene „auf gleicher Augenhöhe“ einfordert, die Freundschaft mit katholischen Amtsträgern als untragbar beurteilt wird, ist in meinen Augen eine Verhaltensweise, die mit einer ehrlichen Ökumene nichts mehr zu tun hat. Man kann sich leicht vorstellen, welcher Sturm der Entrüstung in der Öffentlichkeit ausbrechen würde, wenn der Papst einen zum Bischof gewählten Priester in der Kirche in der Schweiz mit der „Begründung“ nicht bestätigen würde, er pflege freundschaftliche Beziehungen mit reformierten Amtsbrüdern.

Warum nur schweigt man in den reformierten Kirchen, wenn solches in diesen Kirchen geschieht? Ich kann jedenfalls das Urteil von Abt Martin Werlen nur nochmals unterstreichen: „Das Verständnis von Ökumene, das hinter solchen Haltungen erkennbar ist, ist meines Erachtens das Haupthindernis für die Einheit der Kirche. Was kann mehr zur Einheit der Kirche beitragen als die Freundschaft?“

Wenn ich den Blick über die ökumenische Situation in der Schweiz hinaus weite, fühle ich mich verpflichtet, an das Votum des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) „zum geordneten Miteinander bekenntnisverschiedener Kirchen“ mit dem Titel „Kirchengemeinschaft nach evangelischem Verständnis“ zu erinnern.

Darin wird aus evangelischer Sicht dargelegt, worin ihr ökumenisches Modell von Kirchengemeinschaft besteht, und es wird daraus die Konsequenz gezogen, dass mit der katholischen Kirche Ökumene eigentlich unmöglich sei: „Offensichtlich ist die römisch-katholische Vorstellung von der sichtbaren, vollen Einheit der Kirchen mit dem hier entwickelten Verständnis von Kirchengemeinschaft nicht kompatibel.“

Dies wird mit einer Schroffheit sondergleichen behauptet, dergegenüber die Erklärung der Glaubenskongregation geradezu als ein freundlicher Text erscheint. Wenn von der evangelischen Kirche in Deutschland zudem dekretiert wird, „dass die Notwendigkeit und Gestalt des ‚Petrusamtes’ und damit des Primats des Papstes, das Verständnis der apostolischen Sukzession, die Nichtzulassung von Frauen zum ordinierten Amt und nicht zuletzt der Rang des Kirchenrechtes in der römisch-katholischen Kirche Sachverhalte sind, denen evangelischerseits widersprochen werden muss“, und dass darüber keine ökumenischen Gespräche geführt werden sollen, kann man ein solches Verhalten nicht anders als eine ökumenische Gesprächsverweigerung auf evangelischer Seite deuten, die in der heutigen ökumenischen Situation ihresgleichen sucht.

Demgegenüber habe ich dankbar zur Kenntnis nehmen dürfen, dass die evangelischen Theologen Wolfhart Pannenberg und Gunter Wenz geurteilt haben, dass sich mit der von der EKD vorgenommenen „Ausklammerung der bischöflichen Verfassung der Kirchen aus dem Kreis der Bedingungen für die Kirchengemeinschaft“ die evangelischen Kirchen „selbst aus dem Zusammenhang der ökumenischen Diskussion über dieses Thema“ ausschliessen, weil im weiteren ökumenischen Kontext die „Verständigung über die bischöfliche Verfassung der Kirche“ für die „Herstellung von Kirchengemeinschaft“ unerlässlich sei.

Zu einem ähnlichen Urteil fühle ich mich gedrängt über das neue Dokument der Vereinigten Evangelischen Kirche in Deutschland (VELKD) über Amt und Ordination. Unter weitestgehender Ignorierung der bisherigen ökumenischen Ergebnisse im evangelisch-lutherisch / römisch-katholischen Dialog wird hier über das katholische Kirchen- und Amtsverständnis geurteilt, dass es aus evangelischer Sicht nicht „das eigentliche“ sei. Wenn man von einem Text sagen muss, dass mit ihm vierzig Jahre Ökumene zurückbuchstabiert werden, dann ist es dieser Text – und gewiss nicht das Dokument der römischen Glaubenskongregation.

Umkehr ist in beiden Kirchen notwendig

Dies sind nur einige Beispiele, um zu dokumentieren, wie viele ökumenische Irritationen es auch auf Eurer Seite in den zurückliegenden Jahren gegeben hat, zu denen wir Katholiken zumeist geschwiegen haben, was sich nachträglich als Fehler unsererseits herausstellt.

Denn damit haben wir stillschweigend Euren in der Öffentlichkeit verbreiteten Eindruck bestätigt, die reformierten Kirchen seien die ökumenischen Protagonisten und die katholische Kirche sei das grosse Hindernis in der Ökumene. Auf der Basis dieses einseitigen Eindrucks, der durch die Realität in keiner Weise bestätigt wird, können wir aber keine ehrliche ökumenische Zukunft gestalten.

Eine solche ist in meinen Augen nur möglich, wenn beide Seiten eingestehen würden, dass sie alle ihre eigenen ökumenischen Irritationen kennen und dass diese weniger konfessionsspezifisch als vielmehr erbsündlich bedingt sind, und dass beide Seiten auf einseitige Schuldzuweisungen verzichten würden.

Denn Ökumene erweist sich nur dann als glaubwürdig, wenn sie in erster Linie nicht auf die Bekehrung der anderen, sondern auf die eigene Bekehrung zielt, die freilich die Bereitschaft voraussetzt, eigene Schwächen und Fehlverhalten selbstkritisch wahrzunehmen und einzugestehen.

Erst wenn wir dies gemeinsam tun könnten, wird die heute schwierig gewordene Situation nicht ein Hindernis für die Ökumene sein, sondern kann zur Chance gegenseitiger Verständigung und Bereicherung werden. Von dieser Überzeugung ist mein Schreiben an Dich, lieber Thomas, motiviert, und ich bitte Dich, dieses auch in diesem Sinn entgegen zu nehmen.

Ich bin mir sehr wohl dessen bewusst, dass mein Schreiben der „political correctness“ in der ökumenischen Situation in der Schweiz nicht entspricht. Und ebenso ist mir klar, dass mir jeder, der sich in dieser „political correctness“ auskennt, mir abgeraten hätte, diesen Offenen Brief zu schreiben. Ich weiss mich aber in meinem Gewissen verpflichtet, es trotzdem zu tun – um der Ökumene willen.

Diese „political correctness“ kann man bereits daran ablesen, dass ökumenische Irritationen, die auf Eurer Seite geschehen, kaum einen Niederschlag in der Öffentlichkeit finden. Weder fühlt sich das Schweizer Fernsehen veranlasst, einen eigenen „Club“ zu organisieren, noch wird sich eine katholische Sprecherin des „Wortes zum Sonntag“ gedrängt fühlen, im Fernsehen eine Erklärung über ihre Trauer und Wut abzugeben.

Dies entspricht freilich meiner durchgehenden Erfahrung in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten: Wenn ökumenische Irritationen in der katholischen Kirche geschehen oder als solche wahrgenommen werden, dann pflegen sich Katholiken und Protestanten gemeinsam entrüstet zu Wort zu melden. Wenn hingegen ökumenische Irritationen in den reformierten Kirchen geschehen, dann pflegen Prostanten und Katholiken gemeinsam zu schweigen.

Eine solche Situation kann ich unmöglich für eine ehrliche Ökumene halten. Ehrlichkeit heisst in der Ökumene vielmehr, dass man in aller Offenheit und Freundschaft wechselseitig seine ökumenischen Verfehlungen eingesteht und die in der Ökumene so notwendige correctio fraterna nicht einseitig, sondern gegenseitig vollziehen darf. Dies ist jene Erfahrung, die ich als Mitglied des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen in der weltweiten Ökumene immer wieder machen darf, die ich aber in der ökumenischen Situation in der Schweiz schmerzlich vermisse.

In dieser ehrlichen Offenheit und ökumenischen Verbundenheit muss ich Dir, lieber Thomas, vor allem in einem Punkt widersprechen. Du hast behauptet, das Dokument der Glaubenskongregation bringe „wesentliche Erfolge von vierzig Jahren Ökumene in Gefahr“. Diesem Urteil kann ich in keiner Weise zustimmen.

Denn es gibt im Leben des Glaubens und damit auch in der Ökumene nie allein breite Königs-Strassen, sondern immer auch wieder verschlungene Pfade, Holzwege und Umwege. Und wenn man sich des bleibenden Wegcharakters der Ökumene bewusst ist, gehört es zur christlichen Nüchternheit, dass man auch mit Enttäuschungen – auf beiden Seiten – leben muss. Diese können aber nicht Anlass zu Resignation sein, sondern sind Anlass, über die eigenen Bücher zu gehen und neuen Elan für die Zukunft in der Ökumene zu gewinnen.

Deinem Urteil muss ich aber noch aus einem weiteren Grund widersprechen. Ich bin nun seit über dreissig Jahren in der Ökumene, vor allem im reformiert-katholischen Dialog, engagiert. In der Überzeugung, dass wir in der Ökumene nur weiterkommen können, wenn wir uns gegenseitig über das sehr unterschiedliche Kirchenverständnis austauschen und neue Wege in die Zukunft suchen, haben wir Katholiken die reformierten Kirchen in der Schweiz immer wieder eingeladen und gebeten, einen Dialog mit uns darüber aufzunehmen, was für die jeweilige Seite hinsichtlich des Kirchenverständnisses unabdingbar ist. Mit grossem Bedauern muss ich feststellen, dass diese Einladung kaum wirklich angenommen und dass diese Frage zwischen uns nie ernsthaft angegangen worden ist.

Dabei ist es doch offensichtlich, dass im unterschiedlichen Kirchenverständnis der eigentliche Grund liegt, dass wir auch verschiedene Vorstellungen von der ökumenischen Aufgabe haben, über die wir uns vordringlich verständigen sollten. Denn die unterschiedlichen Vorstellungen darüber, wohin die ökumenische Reise gehen soll, haben ihre tiefste Ursache in den Differenzen im Kirchenverständnis. Nach unserem katholischen Verständnis bilden diese Fragen zudem der Schlüssel, um auch in der Frage der eucharistischen Gemeinschaft voran kommen zu können.

Leider muss ich auch daran erinnern, dass die wegweisende Konvergenzerklärung der Kommission für Glauben und Kirchenverfassung des Ökumenischen Rates der Kirchen „Taufe, Eucharistie und Amt“, die genau die zwischen uns offenen Fragen thematisiert hat, vom Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund zurückgewiesen und nicht einmal als Diskussionsgrundlage für unsere ökumenischen Gespräche angenommen worden ist.

Und wenn man sich in den reformierten Kirchen in der Schweiz gerne auf die im Jahre 1999 in Augsburg vom Lutherischen Weltbund und vom Päpstlichen Rat zur Förderung der Einheit der Christen unterzeichnete „Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre“ als ökumenischen Meilenstein zu berufen pflegt, dann darf die kirchliche Öffentlichkeit nicht darüber im Unklaren gelassen werden, dass diese gemeinsame Erklärung von den reformierten Kirchen in der Schweiz weder mitgetragen noch nachträglich angeeignet worden ist – abgesehen vom Methodistischen Weltbund, der sich ihr im Jahre 2006 angeschlossen hat.

Wenn Du angesichts dieser Situation behauptest, mit der Erklärung der Glaubenskongregation würden vierzig Jahre ökumenischer Bemühungen rückgängig gemacht, dann wirkt dies auf mich nicht als ehrliche Situationsbeschreibung. Denn man kann etwas, das eigentlich nie wirklich stattgefunden hat, nämlich ein aufrichtiges Gespräch über das theologische Verständnis von Kirche, auch gar nicht rückgängig machen.

Die Ökumene muss weitergehen

Angesichts dieser Sachlage vermag ich beim besten Willen nicht einzusehen, dass mit dem Dokument der Glaubenskongregation in der Ökumene in der Schweiz eine neue Situation entstanden sein sollte. Denn dieses Dokument hat einmal mehr an den Tag gebracht, dass wir das von Euch wie von uns verwendete Wort „Kirche“ nicht in demselben Sinn, sondern äquivok, gebrauchen und dass eine solche Feststellung der Klarheit und damit dem Fortschritt des ökumenischen Dialogs dient und ihn gerade nicht verunmöglicht.

Ich schliesse mich deshalb gerne dem Urteil von Walter Kardinal Kasper, dem Präsidenten des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, an, dass in der Erklärung der Glaubenskongregation „nichts von den erreichten ökumenischen Fortschritten zurückgenommen“, sondern „auf die ökumenische Aufgabe hingewiesen“ wird, „die noch vor uns steht“: „Diese Unterschiede im Kirchenverständnis sollten uns aufregen und nicht diejenigen, die sie beim Namen nennen. Das letztere ist vielmehr eine eindringliche Einladung zu einem sachbezogenen weiterführenden Dialog.“

In diesem Urteil darf ich mich übrigens bestätigt fühlen, wenn ich mir die weltweiten Reaktionen auf die Erklärung der Glaubenskongregation vor Augen führe. Diese zeigen einmal mehr, dass negative und ablehnende Reaktionen vor allem im deutschsprachigen Raum zu verzeichnen sind im Unterschied zum englischsprachigen Raum, in dem die Erklärung der Glaubenskongregation eher als positive Herausforderung für die Ökumene wahrgenommen worden ist.

Nicht nur hat der Bischofsrat der weltweiten Evangelisch-methodistischen Kirche vor allem die positiven Äusserungen über die reformatorischen Kirchen im Dokument der Glaubenskongregation zur Kenntnis genommen und begrüsst und die Bereitschaft zur weiteren ökumenischen Verständigung mit der katholischen Kirche erklärt, sondern auch der methodistische Ökumene-Experte Geoffrey Wainwrigt hat die Negativauslese in vielen Pressemeldungen bedauert und erklärt, das Dokument der Glaubenskongregation sei ein Anlass, über die Fragen „Was ist die Kirche?“ und „Wo ist die Kirche zu finden?“ ökumenisch intensiver nachzudenken.

Auch der Präsident des Lutherischen Weltbundes, Bischof Mark Hanson, hat dazu aufgerufen, die bestehenden und von der Glaubenskongregation in Erinnerung gerufenen Fragen „ökumenisch intensiv im Geist der Geschwisterlichkeit und des Gebetes anzugehen“.

Ich führe diese Reaktionen nur deshalb auf, weil sie mich ermutigen, mit meinem Schreiben an Dich, Dich und die reformierten Kirchen in der Schweiz erneut einzuladen, nicht bei den negativen Empfindungen und Verletzungen stehen zu bleiben, sondern den ökumenischen Dialog mit uns weiterzuführen und mutig jene Fragen anzugehen, die uns noch trennen.

Selbstverständlich teile ich Deine Überzeugung, dass die Basis unseres Dialogs nicht das ist, was uns noch trennt, sondern das viel Grössere, das uns bereits verbindet. Auf dieser Basis wird es aber auch möglich – und notwendig – sein, weiterführende Gespräche über das zu führen, was uns noch trennt, und dies ist in erster Linie das unterschiedliche Verständnis von Kirche.

Ich erlaube mir, damit auch die weitere Bitte zu verbinden, dass Ihr in den reformierten Kirchen nicht weiterhin die Ökumene an der Basis gegen die Ökumene der Kirchenleitung ausspielt. Ich kann zwar nachempfinden, dass Eure Insistenz auf diesem Unterschied in reformierter Sicht durchaus möglich ist.

Wenn Ihr aber unser Kirchenverständnis wirklich ernst nehmen wollt, dann lassen sich die theologische Ökumene und die Gemeindeökumene nicht so einfach und so leicht auseinander dividieren, wie ich dies aus Stellungnahmen auf Eurer Seite zur Kenntnis nehmen musste.

Lieber Thomas, mein Brief an Dich ist sehr lang geworden, wofür ich Dich um Verständnis bitte. Doch vielleicht zeigt gerade diese Länge, wie kompliziert die Fragen sind, die vor uns stehen und die wir nur in differenzierter Weise und im gegenseitigen Verständnis der Verschiedenheiten, die zwischen uns stehen, angehen können.

Ich hoffe zudem, dass Du aus der Länge meines Briefes herausspüren kannst, wie sehr mir das ökumenische Gespräch am Herzen liegt. Zu diesem möchte ich Dich und alle reformierten Kirchen in der Schweiz, die Du vertrittst, erneut herzlich einladen. Denn der Weg der Ökumene, den unsere Kirche mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil begonnen hat, ist irreversibel, und es gibt zu ihm keine Alternative, weil er dem Willen unseres Herrn Jesus Christus entspricht. In dieser gemeinsamen Glaubensüberzeugung grüsse ich Dich und warte gespannt auf eine, wie ich hoffe, positive Antwort Deinerseits auf meine Einladung.

Wir stehen noch in der Sommerzeit und wissen aus Erfahrung, dass sommerliche Gewitter heftig sein können, dass sie aber letztlich reinigend wirken und frische Luft schenken. In diesem Sinne hoffe ich, dass das ökumenische Gewitter in diesem Sommer auch ein reinigendes Gewitter sein und uns frische Luft zum ökumenischen Atmen schenken wird.

Oder um es nochmals mit Kardinal Kasper zu formulieren: „Trotz allem, die Karawane zieht weiter, die Ökumene marschiert“. Denn anders als „hominum confusione, sed Dei providentia“ kann auch die Ökumene nicht wachsen.

In dieser zuversichtlichen Hoffnung verbleibe ich in ökumenischer Weggemeinschaft und mit freundlichen Grüssen und guten Segenswünschen

+ Kurt Koch
Präsident der Schweizer Bischofskonferenz

Kathpedia: Bischof Kurt Koch

Kathpedia: Ökumene

Foto: (c) NASA

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