Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  2. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  3. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  4. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  5. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  6. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  7. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  8. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  9. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  10. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  11. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  12. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  13. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  14. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  15. Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme

Das Ausmaß des Tötens ist unvorstellbar

3. Juni 2007 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der schottische Kardinal O'Brien am "Tag des Lebens" spricht zum 40. Jahrestag der Verabschiedung des Abtreibungsgesetzes in Schottland Klartext: Die Legalisierung der Abtreibung beruht auf einem "Haufen Lügen".


Edinburgh (www.kath.net/Zenit)
Die Behauptungen der Befürworter des Abtreibungsgesetzes, das 1967 in Schottland eingeführt wurde, seien ein „Haufen Lügen“ gewesen, denen unter dem Deckmantel des Mitgefühls noch mehr Lügen gefolgt seien, erklärte Keith Kardinal O'Brien, Erzbischof von St. Andrews und Edinburgh, am Donnerstag zum 40. Jahrestag der Verabschiedung des schottischen Abtreibungsgesetzes, der mit dem kirchlichen „Tag des Lebens“ am Fest Mariä Heimsuchung zusammenfällt.

Kardinal O'Brien führte die unberechtigten Argumente für die Legalisierung der Abtreibung in Schottland aus: „Uns wurde gesagt, dass illegale Abtreibungen Frauen töten würden und deshalb entkriminalisiert gehörten. Uns wurde gesagt, dass Abtreibungen nur in Extremfällen vorgenommen würden. Uns wurde gesagt, dass die medizinische Prüfung sehr streng ausfallen würde.“ Das alles habe sich jedoch als Lügen entpuppt: „Das Ausmaß des Tötens ist unvorstellbar. In Schottland töten wir jeden Tag, was einer Aula voller Schulkinder entspricht.

Der Kardinal wies darauf hin, dass die Abtreibung für viele Frauen „zu einer alternativen Form der Geburtenregelung“ geworden sei. Dabei sei das Leben der betroffenen Babys meist „ebenso wenig gefährdet wie das Leben ihrer Mütter durch die Schwangerschaft bedroht ist“.

Abtreibungen, um das Leben der Frau zu retten, „existieren fast gar nicht“, fuhr Kardinal O'Brien fort. „Als Gesellschaft ignorieren wir diese Wirklichkeit absichtlich. Wir müssen daher wieder eine Gesellschaft aufbauen, die neues Leben freudig aufnimmt.“

Der 69-jährige Kardinal rief die katholischen Politiker auf, nicht mehr an dem „entsetzlichen Verbrechen der Abtreibung“ mitzuarbeiten und erinnerte sie an die „Hürde, die eine derartige Kooperation zum Empfang der heiligen Kommunion errichtet“. Darüber hinaus bekräftigte er, dass „der Friede nicht im Schatten von Abtreibungsräumen gestiftet“ werden könne.

„Ich wäre als Hirte gescheitert, würde ich den Ernst dieser Lage nicht hervorheben - nicht nur gegenüber den Gesetzgebern, sondern gegenüber allen: gegenüber Mutter, Vater, Freund, Berater; gegenüber allen, die auf irgendeine Weise die Mutter zur Abtreibung veranlassen“, unterstrich der Kardinal.

Allerdings machten sich am Horizont auch „Zeichen der Hoffnung“ bemerkbar: „Zu Anfang dieses Monats wurde von vielen Ärzten berichtet, die nicht mehr länger an der Abtreibung teilnehmen wollen. Sie wissen besser als die meisten anderen um die Menschheit der Ungeborenen. Wir müssen alle unterstützen, die die gleiche Linie verfolgen wie wir, und stets daran glauben, dass die Wahrheit letzten Endes doch siegen wird.“

Mehrwissen:
Kathpedia zu ‚Evangelium Vitae’



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Pro-Life

  1. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  2. Trump: Jeder Mensch vom „allmächtigen Gott“ mit einem unveräußerlichen Recht auf Leben ausgestattet!
  3. "Wir müssen jedes Leben schützen"
  4. Trump begnadigt 23 Lebensschützer – „Es ist eine große Ehre, dies zu unterzeichnen“
  5. Mit allen Mitteln gegen das Recht auf Leben
  6. ALfA: Ohne Recht auf Leben gibt es überhaupt keine Rechte
  7. Studie zweifelt an Sicherheit und Datengrundlage von Abtreibung
  8. Polen bleibt Pro-Life
  9. Pro-Life-Song unter Top 5 bei iTunes
  10. „Für die Grundrechte von Frauen und vorgeburtlichen Kindern ist es ein schwarzer Tag“







Top-15

meist-gelesen

  1. Zwischen Stein und Geheimnis: ‚Ohne die Liturgie würde Notre-Dame ihre Seele verlieren‘
  2. Kardinal Koch zu Israel und Gaza: Ehrlich miteinander sprechen
  3. Wenn die Liebe das Gesetz des Kalküls durchbricht…
  4. Stanislaus-Kostka-Wallfahrt von Wien nach Rom erreicht ihr Ziel
  5. Papst: In der Seelsorge auf das Wesentliche konzentrieren
  6. Bruder von Leo XIV.: Papst hilft bei der Steuererklärung
  7. Bischof an Jugend: "Licht des neuen Afrikas liegt in euch"
  8. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  9. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  10. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  11. Papst-Vigil in Paris mit Jesus zugeschriebener "Heiliger Tunika"
  12. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  13. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  14. Leo XIV. besucht als erster Papst die wiederaufgebaute Notre-Dame
  15. Die Güte Gottes und die Freude am Glauben

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz