Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  3. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  4. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  5. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  6. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  7. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  8. Vorbehaltlos Ja zum Leben!
  9. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  10. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  11. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  12. Massive Mehrheit in Österreich sieht Leben mit Muslimen kritisch
  13. Zeitliche und ewige Zukunft
  14. Pro-Life-Aktivistin soll vor Gericht gestellt werden - USA üben scharfe Kritik an Großbritannien
  15. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat

Bekanntester Konvertit Ägyptens freigelassen

30. April 2007 in Chronik, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Scheich Bahaa el-Din Ahmed Hussein El-Akkad war seit dem 6. April 2005 wegen seines Übertrittes zum Christentum in Haft.


Kairo (www.kath.net/IGFM)
Der bekannteste Konvertit Ägyptens, Scheich Bahaa el-Din Ahmed Hussein El-Akkad, ist nach Informationen von „Middle East Concern“ am 28. April 2007 aus einem Hochsicherheitsgefängnis entlassen worden.

Der 58jährige dreifache Familienvater El-Akkad war seit dem 6. April 2005 wegen seines Übertrittes zum Christentum in Haft. Nach Einschätzung der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) ist die Freilassung eine Folge des öffentlichen Interesses an seinem Schicksal.

Der frühere Leiter einer Moscheegemeinde gehörte über 20 Jahre lang einer islamischen Fundamentalistengruppe an, ehe er Anfang 2005 nach Glaubens-Gesprächen und Bibelstudium zum Christentum fand. Nach seinem Übertritt zum Christentum wurde er fast 25 Monate wegen „Geringschätzung des Islam“ in Haft gehalten - zuletzt im Hochsicherheits-Gefängnis von Wadi el-Natroun.

Auf Betreiben der ägyptischen Staatssicherheit (Amn ad-Dawla, SSI) blieb er in Haft, obwohl ein Kairoer Gericht bereits am 30. Juli 2006 seine Freilassung angeordnet hatte. Ob die Vorwürfe gegen ihn fallengelassen werden, ist noch nicht klar.

Im klassischen Islam ist für den Abfall vom islamischen Glauben die Todesstrafe vorgeschrieben. Todesurteile werden allerdings nur sehr selten von staatlichen Institutionen ausgesprochen. Wesentlich häufiger werden Konvertiten Opfer von islamischen Extremisten oder „Ehrenmorden“ durch Familienangehörige.

Die IGFM hatte El-Akkad zusammen mit der Nachrichtenagentur „IDEA“ im November 2006 zum „Gefangenen des Monats“ benannt und zu Appellen an Staatspräsident Mohammed Hosni Mubarak für ihn aufgerufen. Die IGFM appelliert weiter an den ägyptischen Staatspräsidenten, die Sicherheit von El-Akkad und seiner Familie vor islamischen Extremisten zu garantieren und die ungeklärten Schicksale weiterer Konvertiten zu untersuchen, die aus Gründen der „Staatsicherheit“ inhaftiert worden sein sollen.

Außerdem fordert die IGFM die ägyptische Staatsführung auf, ihren internationalen Verpflichtungen nachzukommen. Das „Recht auf Religionswechsel“ wird unter anderem vom Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte garantiert, den Ägypten ratifiziert hat

Foto: (c) opendoors-de



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Christenverfolgung

  1. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  2. Meldestelle Christenschutz: Christliche Flüchtlinge sind fassungslos über Skandal-Ausstellung
  3. Pakistan: Christen trauern ökumenisch nach Ermordung des Pfingst-Pastors Kamran Michael Naz
  4. Seine Freilassung war eine Gebetserhörung
  5. Nuntius Eterović: „Christen sind die weltweit am meisten wegen ihrer Religion verfolgten Menschen“
  6. Beobachtungsstelle: Tausende christenfeindliche Straftaten in Europa
  7. Angriffe auf Christen in Syrien: Kirchenführer schlagen Alarm
  8. Nigeria: Entführter Seminarist (16) in Geiselhaft verstorben
  9. Keine Religion hat derzeit einen so hohen Blutzoll zu zahlen wie das Christentum
  10. Nach fast 24 Jahren Todeszelle in Pakistan: Der Christ Anwar Kenneth (72) ist frei






Top-15

meist-gelesen

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  3. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  4. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  5. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  6. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  7. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  8. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  9. Ermittlungen im Fall Orlandi offenbar an einem Wendepunkt
  10. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  11. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  12. Wie Johannes vom Kreuz mit nervigen Menschen umging
  13. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat
  14. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  15. Die Lügen der österreichischen SPÖ-Frauen-Ministerin

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz