Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  3. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  4. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  5. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  6. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  7. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  8. Vorbehaltlos Ja zum Leben!
  9. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  10. Zeitliche und ewige Zukunft
  11. 2025 wurden 46 römisch-katholische Kirchen und Kapellen in Deutschland profaniert
  12. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  13. Zwischen Krippe und Weltpolitik. Die Gottesmutter als Ort des Friedens
  14. Neuer Papst erweist sich als Publikumsmagnet
  15. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden

Studie: Je religiöser Menschen sind, desto mehr Kinder haben sie

29. März 2007 in Deutschland, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das Institut der deutschen Wirtschaft wertete 260.000 Interviews aus 82 Ländern aus: Muslime bekommen am meisten Kinder, Konfessionslose am wenigsten.


Köln (www.kath.net / idea) Wenn es mehr praktizierende Christen gäbe, hätten die Deutschen weit weniger Probleme wegen Nachwuchsmangels. Denn: Regelmäßige Gottesdienstbesucher und Beter bekommen mehr Kinder als Nichtreligiöse. Diesen Zusammenhang hat das Institut der deutschen Wirtschaft (Köln) in einer Studie „Ora et Labora“ (Bete und arbeite) nachgewiesen.

Es wertete dazu 260.000 Interviews aus 82 Ländern aus, die zwischen 1981 und 2004 für die Weltwertestudie „World Value Survey“ gemacht wurden. In einer am 28. März veröffentlichten Mitteilung des Instituts heißt es: „Je religiöser Menschen sind, desto mehr Kinder haben sie.“ Im weltweiten Durchschnitt haben Gläubige 2,1 und Nichtreligiöse 1,6 Kinder.

Überzeugte Atheisten begnügen sich mit 1,5 Kindern. Am gebärfreudigsten sind Muslime. Sie bekommen im Schnitt 2,3 Kinder. Katholiken, Protestanten und Buddhisten folgen mit je zwei Kindern. Konfessionslose haben 1,5 Kinder.

Zwischen Kirchgang und Kindersegen besteht ein unmittelbarer Zusammenhang: Je häufiger die Gottesdienstbesuche, desto größer ist der Kinderreichtum. Befragte in aller Welt, die mehr als einmal pro Woche zur Kirche gehen, bekommen durchschnittlich 2,5 Kinder, in Deutschland 1,98.

Bei Personen, die es nur an Feiertagen in die Kirche zieht, sind es lediglich 1,78 Kinder (weltweit) bzw. 1,44 in Deutschland. Die geringste Gebärfreudigkeit zeigen international diejenigen, die nie einen Gottesdienst besuchen (1,67 Kinder). In Deutschland bilden die Einmal-Kirchgänger pro Jahr das Schlusslicht (1,29).

Je betfreudiger, desto kinderreicher

Auch das regelmäßige Beten geht mit einer höheren Kinderzahl einher. Wer täglich oder mehrmals pro Woche betet, hat 2,24 Kinder (Durchschnitt weltweit) und in Deutschland 1,91 Kinder. Wer sich nie an Gott wendet, hat dagegen nur 1,48 Kinder (weltweit) bzw. 1,33 (Deutschland).

Das Institut sieht einen wesentlichen Grund für den Zusammenhang zwischen Religiosität und Kinderzahl in „unterschiedlichen Werteorientierungen“ der Gläubigen und Nichtgläubigen. Auch die vielfältigen Wahlmöglichkeiten in den modernen Gesellschaften spielten eine wichtige Rolle. Denn anders als in traditionellen Gesellschaften müsse sich vor allem die Frau bei einem Ja zum Kind gegen andere Optionen wie etwa die Berufstätigkeit entscheiden, sofern sich beides nicht miteinander verbinden lasse.

Die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf stehe deshalb zu Recht im Zentrum der bevölkerungsorientierten Familienpolitik in Deutschland. Im Bundesgebiet besuchen 14,3 Prozent der 25,9 Millionen Katholiken und 3,8 Prozent der 25,4 Millionen evangelischen Kirchenmitglieder regelmäßig den Gottesdienst. Umfragen zufolge beten 27 Prozent der Deutschen regelmäßig.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kinder

  1. US-Regierung will Gender-Ideologie aus dem Programm der UNICEF streichen
  2. Wirbel um sechs Geschlechter im Kindergarten
  3. Nach Elternprotesten: Katholischer Kindergarten stoppt ‚sexualpädagogisches Konzept’
  4. Weltweite Aktion lädt Kinder zum Rosenkranzgebet für den Frieden
  5. Nach Geburt in der 24. Schwangerschaftswoche: britischem Baby geht es besser
  6. Kinder gestalteten Meditationen für Papst-Kreuzweg am Karfreitag
  7. Als Frühgeburt gaben ihm die Ärzte keine Chance, jetzt feiert er 3. Geburtstag
  8. Eine Million Kinder, die den Rosenkranz beten, können die Welt verändern
  9. Die verlassene Generation – Leseprobe 5
  10. Die verlassene Generation – Leseprobe 4






Top-15

meist-gelesen

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  3. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  4. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  5. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  6. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  7. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  8. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  9. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  10. Ermittlungen im Fall Orlandi offenbar an einem Wendepunkt
  11. Wie Johannes vom Kreuz mit nervigen Menschen umging
  12. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  13. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  14. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat
  15. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz