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'Die Hölle existiert und ist ewig'

26. März 2007 in Weltkirche, keine Lesermeinung
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"Jesus ist gekommen, um uns zu sagen, dass er uns alle im Paradies haben will und dass die Hölle, von der man in unserer Zeit so wenig spricht, existiert und ewig ist für jene, die ihre Augen vor seiner Liebe verschließen.", betont Benedikt XVI.


Rom (kath.net/RV)
Der Mensch wird sich selbst zum Feind, wenn er „an der Sünde festhält, die zu einem Scheitern unserer gesamten Existenz führen kann“. Daran erinnerte Papst Benedikt XVI. am vergangenen Sonntag die Gläubigen in der römischen Pfarre Santa Felicita in Fidene am nördlichen Stadtrand Roms. „Jesus ist gekommen, um uns zu sagen, dass er uns alle im Paradies haben will und dass die Hölle, von der man in unserer Zeit so wenig spricht, existiert und ewig ist für jene, die ihre Augen vor seiner Liebe verschließen.“

Unter Bezug auf das Evangelium über die Ehebrecherin, der Jesus aufträgt, hinzugehen und nicht mehr zu sündigen, fuhr der Papst fort: „Nur Gottes Vergebung und seine Liebe geben uns die Kraft, dem Bösen zu widersagen und „nicht mehr zu sündigen“, ja uns treffen zu lassen von der Liebe Gottes, die zu unserer Kraft wird. So wird die Haltung Jesu ein Modell für jede Gemeinde, die gerufen ist, aus der Liebe und der Vergebung das schlagende Herz ihres Lebens zu machen.“

Die römische Gemeinde Santa Felicita ist die vierte Pfarre der italienischen Hauptstadt, die Papst Benedikt XVI. als Bischof von Rom seit Beginn seines Pontifikates vor knapp zwei Jahren besucht. Beim Angelusgebet würdigte Papst Benedikt den vor 27 Jahren ermordeten salvadorianischen Erzbischof Oscar Arnulfo Romero und alle anderen christlichen Märtyrer. Diese Märtyrer seien eine „Hoffnung für die Welt“, denn sie bezeugten, dass die Liebe Christi stärker sei als Gewalt und Hass, so der Papst vor mehreren zehntausend Menschen auf dem Petersplatz. Auf Deutsch sprach Benedikt über das morgige Hochfest der „Verkündigung des Herrn“:

„Von Herzen heiße ich die deutschsprachigen Pilger und Besucher willkommen. Morgen feiert die Kirche das Hochfest der „Verkündigung des Herrn“. Dieses Fest birgt drei Kernmomente des Heilsmysteriums, die wir jedes Mal betrachten, wenn wir den „Engel des Herrn“ beten: Ein himmlischer Bote verkündet der Jungfrau Maria die Botschaft Gottes. Maria stellt sich ganz in den Dienst dessen, den sie als ihren Herrn erkennt. Und das ewige Wort Gottes wird Mensch. – Bitten wir die selige Jungfrau, dass auch wir uns in dieser Fastenzeit für den Anruf Gottes öffnen, damit Christus unter uns wohnen und wirken kann. Der Herr segne und behüte euch und eure Familien!“



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