Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  2. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  3. Tantum ergo Sacramentum
  4. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  5. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  6. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  7. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  8. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  9. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  10. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  11. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  12. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  13. 'Ich würde mir gerne Sorgen machen, aber ich mache mir keine'
  14. Spannungen hinter den Kulissen: Papst lehnt gemeinsamen Auftritt mit Macron in Notre-Dame ab!
  15. Papst Leo XIV. hebt Gehaltskürzungen im Vatikan auf

'Keine Angst vor Christus und seiner Botschaft'

6. Jänner 2007 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Papst Benedikt zum Dreikönigstag: "Lasst euch von ihm erleuchten, Völker aus aller Welt. Lasst euch von seiner Liebe einnehmen und dann werdet ihr den Weg des Friedens finden" - Von Adrienne Suvada / Vatikan


Vatikan (www.kath.net,as)
Am heutigen Dreikönigstag hielt Papst Benedikt XVI. in der Petersbasilika eine feierliche Messe. In seiner Predigt reflektierte er vor allem über die heutigen Drei Könige und Jesus Christus, das Ziel der Völker, die die Erlösung suchen.

Epiphanie, wie der Dreikönigstag auch genannt wird, bedeutet gemäss dem Papst die „Offenbarung“ von Christus an die Völker. Mittlerweile sind schon 20. Jahrhunderte vergangen, seit die Heiligen Drei Könige zum Stall von Bethlehem gepilgert sind, um das Jesuskind zu finden. Trotzdem ist das „Mysterium der Erlösung“ noch nicht vollständig erfüllt worden. Aus diesem Grund stellte der Papst einige Fragen, die er dann in seiner Predigt zu beantworten suchte.

In welchem Sinn, gilt Christus auch heute noch als „Licht der Völker“? An welchem Punkt sind die Völker auf ihrer Reise zu ihm? Und wer sind die heutigen Drei Könige?

Um eine Antwort auf diese Fragen zu finden, zitierte Papst Benedikt mehrmals das Zweite Vatikanische Konzil, denn dieses wollte der Menschheit Christus verkünden. Es entstand der Wunsch nach einer „neuen Epiphanie“. Man wollte dort eine neue Weltordnung und gleichzeitig auch eine erneuerte Menschheit schaffen.

Als die heutigen Drei Könige nannte der Papst die Regierenden, die Wissenschaftler und die Führer der großen nichtchristlichen Religionen. Diese drei Dimensionen würden sich ebenfalls in einem Zustand des Pilgerns befinden, mit dem Ankunftsziel Jesus Christus. Der Papst rief dazu auf, die Vertreter der nichtchristlichen Religionen dazu einzuladen, sich mit dem Licht Christi auseinander zusetzen. „Christus ist das Licht, und das Licht kann nicht verdunkeln, sondern nur erhellen. Keiner sollte deshalb Angst vor Christus und seiner Botschaft haben!“, waren die deutlichen Worte des Papstes.

Das Beispiel der Heiligen Drei Könige soll also auch eine Einladung an die heutigen Drei Könige sein. Sie müssen ihren Geist und ihr Herz für Christus öffnen und ihm die Früchte ihrer Suche opfern. Zum Schluss wiederholte Papst Benedikt nochmals, dass die Menschen keine Angst vor Christus haben sollten. „Lasst euch von ihm erleuchten, Völker aus aller Welt. Lasst euch von seiner Liebe einnehmen und dann werdet ihr den Weg des Friedens finden“, schloss Benedikt XVI.

Foto: (c) SIR



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Weihnachten

  1. „Das Wort ist Fleisch geworden – Dieser Satz ist Abgrund und Gipfel zugleich“
  2. „Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt“
  3. Das Epiphanie-Fest – Erscheinung Gottes in der Zeit
  4. Fest der Heiligen Familie – „Gott wohnt unter uns – und geht mit uns“
  5. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat
  6. ‚Urbi et Orbi‘ 2025: Weihnachten - Geburt des Friedens
  7. Der Friede begann zu weinen. Weihnachten - die Gegenwart Gottes im verletzlichen Fleisch
  8. Wenn Gott Mensch wird. Die angebrochene Morgenröte des neuen Tages
  9. Stille Nacht, Heilige Nacht
  10. Gottesgeburt in der Seele







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  3. Marsch fürs Läbe: Together for Life! – Männer übernehmen Verantwortung für das Leben
  4. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  5. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  6. Gericht stoppt Zwang zur Suizidhilfe für katholische Nonnen in Illinois
  7. Slowakei: Aufrufe zu Lebensschutz und Dialog bei Nationalwallfahrt
  8. Damit die nächste Saat aufgehen kann
  9. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  10. Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  11. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  12. „Manchmal ist es schwer, den Zusammenhang zwischen meinem Kreuz und dem Kreuz Christi zu erkennen“
  13. 'Ich würde mir gerne Sorgen machen, aber ich mache mir keine'
  14. Die Bibliothek als Herz des kirchlichen Gedächtnisses. ‚Nimm und lies!‘ - Die Unruhe der Wahrheit
  15. „Ich erwarte die Auferstehung der Toten und das Leben der kommenden Welt“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz