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Motu proprio zur erweiterten Freigabe des Alten Ritus steht bevor

13. Dezember 2006 in Aktuelles, keine Lesermeinung
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Kardinal Medina Estévez: Päpstliches Dokument zur Feier der Heiligen Messe nach dem Tridentinischen Ritus kommt bald.


Rom (www.kath.net/Zenit.org)
Die Veröffentlichung eines päpstlichen Motu proprio zur erweiterten Freigabe der Feier der Heiligen Messe nach dem so genannten Alten Ritus steht bevor. Das Missale des heiligen Pius V. wurde zuletzt im Jahr 1965 einer Revision unterzogen. Am Dienstag bestätigte der chilenische Kurienkardinal Jorge Arturo Medina Estevez, Mitglied der von Papst Johannes Paul II. eingesetzten Kommission „Ecclesia Dei“, den Willen des jetzigen Papstes, zu einer Neuregelung des Gebrauchs des Tridentinischen Messritus zu kommen; der Zeitpunkt der „Liberalisierung“ der nach dem alten Missale gefeierten Messe nähere sich. Die Kommission hatte in ihrer gestrigen Sitzung über die mit dem Motu proprio verbundenen Fragen beraten. Kardinal Medina Estevez erläuterte, dass die Kommissionsmitglieder vier Stunden lang über das neue Dokument berieten und einige Korrekturen vorgenommen hätten. Die Stimmung sei positiv gewesen.

Die Kommission „Ecclesia Dei“ wurde im Jahr 1988 durch das gleichnamige päpstliche Motu proprio eingerichtet. Ihre Aufgabe besteht darin, „mit den Bischöfen, den Dikasterien der Römischen Kurie und den betreffenden Gruppen zusammenzuarbeiten, um die volle kirchliche Gemeinschaft der Priester, Seminaristen, Ordensgemeinschaften oder einzelnen Ordensleuten zu ermöglichen, die bisher auf verschiedene Weise mit der von Erzbischof Lefebvre gegründeten Bruderschaft verbunden waren und die mit dem Nachfolger Petri in der katholischen Kirche verbunden bleiben wollen; dies geschehe unter Wahrung ihrer geistlichen und liturgischen Traditionen.“



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