Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  2. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  3. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  4. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  5. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  6. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  7. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  8. Die große Täuschung
  9. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
  10. Voll in die Falle getappt
  11. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  12. Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot
  13. Medienkrise verschärft sich: Dramatische Auflagenverluste für Tageszeitungen in Deutschland
  14. Hunderte Einsprüche gegen Pfarrauflösung in der Diözese Linz - Keine Antworten aus Rom
  15. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!

Benedikt XVI. empfiehlt 'Lectio Divina'

20. September 2005 in Spirituelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die regelmäßige Lesung der Heiligen Schrift, die ins Gebet genommen und betrachtet wird, könne in der Kirche einen "neuen geistigen Frühling" herbeiführen.


Castel Gandolfo (www.kath.net / zenit) Die Wiederentdeckung der "Lectio divina", dieser regelmäßigen Lesung der Heiligen Schrift, die ins Gebet genommen und betrachtet wird, kann in der Kirche einen "neuen geistigen Frühling" herbeiführen. Das sagte Papst Benedikt XVI. am Freitag vor rund 400 Audienzteilnehmern in Castel Gandolfo.

Anlässlich des internationalen Kongresses "Die Heilige Schrift im Leben der Kirche", der zum 40. Jahrestag der Veröffentlichung der dogmatischen Konzilskonstitution über die Offenbarung, Dei Verbum, vom 14. bis zum 18. September in Rom stattgefunden hat, empfahl der Heilige Vater den Kongressteilnehmern aus aller Welt die alte Praxis der "göttlichen Lesung" ("lectio divina").

"Die regelmäßige Lektüre der Heiligen Schrift, die vom Gebet begleitet wird, ermöglicht dieses vertrauliche Zwiegespräch, bei dem man Gott zuhört, der durch die Schrift zu einem spricht, und bei dem man ihm mit vertrauensvoller Offenheit des Herzens durch das Gebet antwortet", erklärte Benedikt XVI. "Wenn man diese Übung wirksam verbreitet, bin ich sicher, dass sie in der Kirche einen neuen geistigen Frühling herbeiführen wird."

Durchaus hilfreich sei es, neue Methoden zu finden, die "gut durchdacht und den heutigen Zeiten angepasst" sein sollten. "Niemals darf vergessen werden, dass das Wort Gottes das Licht ist, das unseren Gang und unseren Weg erhellt", betonte der Papst abschließend.

Rückgrat des Ordenslebens

Die betende Lektüre der Bibel reicht bis in die Zeit der ersten Christen zurück. Der erste, der den Ausdruck "Lectio divina" gebrauchte, war der Theologe Origenes (185-254), der unter anderem sagte, dass man sehr von der Heiligen Schrift profitiere, wenn man sie aufmerksam, beständig und in Gebetshaltung lese. Zu späterer Zeit wurde die "Lectio divina" zum Rückgrat des Ordenslebens. Durch die Mönchsregeln von Pachomius, Augustinus, Basilius und Benedikt wurde sie zusammen mit der manuellen Arbeit und der Liturgie das Fundament des Mönchtums.

Die vierstufige Gliederung der "Lectio divina" – "lectio" ("Lesung"), "meditatio" ("Besinnung"), "oratio" ("Gebet") und "contemplatio" ("Betrachtung") – stammt aus dem 12. Jahrhundert und geht auf einen Karthäusermönch namens Guido zurück. Ihm zufolge handelt es sich dabei um jene Treppe, auf der die Ordensleute von der Erde in den Himmel aufsteigen.

Foto: Fides



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bibel

  1. Bibel-Podcast wieder unter den Top 10 der Apple Podcasts
  2. In Frankreich ist die Bibel seit Jahren Bestseller
  3. Großbritannien: Bibelzensur an der Universität Sheffield
  4. Warum ging das evangelikale US-Bibelportal „Bible Gateway“ in EU und Großbritannien offline?
  5. „Klug verwalten – frei leben“
  6. Angst, Suche nach Hoffnung – Verkauf von Bibeln in den USA in diesem Jahr um 22 Prozent gestiegen
  7. Bibelunterricht für alle Schüler im US-Bundesstaat Oklahoma
  8. ‚Wir können froh sein, dass es diesen launischen Gott der Bibel nicht gibt’
  9. Neunjähriger US-Amerikaner hat Bibelpodcast für Kinder begonnen
  10. Die Bibel hat Recht – Archäologen auf den Spuren des Alten Testaments






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  3. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  5. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  6. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  7. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  8. Voll in die Falle getappt
  9. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  10. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  11. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  12. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  13. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit
  14. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
  15. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz