Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  2. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  3. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  4. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  5. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  6. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  7. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war
  8. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  9. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  10. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
  11. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  12. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  13. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“
  14. "Satanisches Lachen" - US-Demokraten aus Massachusetts feiern Ermorden von Kindern bis zur Geburt!
  15. Deutschland: Katholische Kirche verzeichnet mehr Erwachsenentaufen trotz Mitgliederrückgang

China: Gegner von Zwangsabtreibungen verhaftet

8. September 2005 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Erzwungene Abtreibungen und Sterilisationen stehen in China auf der Tagesordnung. Ein Mann, der eine Sammelklage initiierte, wurde nun verhaftet.


Peking (www.kath.net / LifeSiteNews.com) Die chinesischen Behörden haben am Mittwoch einen Mann festgenommen, der gegen die unmenschliche Bevölkerungspolitik im Land kämpft. Erzwungene Abtreibungen und Sterilisationen stehen in China auf der Tagesordnung. Ein blinder Bauer, der 34-jährige Chen Guangcheng, hatte eine Sammelklage gegen die Regierung initiiert, nachdem die Behörden auch in seiner Region in der Nähe der Stadt Linyi mit drastischen Mitteln die Zwei-Kind-Politik durchsetzen wollten. Der Mann hatte kurz vor seiner Festnahme mehreren Zeitungen Interviews gegeben und Kontakte mit Diplomaten und Politikern aufgenommen, berichtete einer seiner Freunde.

Eltern mit zwei Kindern wurden demnach gezwungen, sich sterilisieren zu lassen; Frauen, die ihr drittes Kind erwarteten, wurden zu einer Abtreibung gezwungen. Familienangehörige von schwangeren Frauen, die sich vor den Behörden versteckten, wurden ebenso festgenommen und massiv bedroht, damit sie die Frauen überzeugten, sich der Polizei zu stellen.

Chen Guangcheng hatte zahlreiche Berichte dieser Art gesammelt, um sie den Behörden vorzulegen. „Was diese tun, ist absolut illegal“, sagte er laut Bericht der „Washington Post“ vor seiner Festnahme am 26. August. Grundlegende Bürgerrechte seien massiv verletzt worden.

Zwölf Familienangehörige inhaftiert

Ein besonders erschütternder Fall ist jener von der 36-jährigen Feng Zhongxia. Sie war im siebenten Monat schwanger. Die Polizei nahm insgesamt zwölf Familienangehörige fest, bis sie einer Abtreibung zustimmte. „Meine Tanten, Onkeln, Cousins und meine junge Schwester, die ebenfalls schwanger war, meine Schwäger – sie alle wurden ins Familienplanungsbüro gebracht“, erzählt sie.

„Viele von ihnen bekamen weder Essen noch Wasser, und alle wurden heftig geschlagen.“ Ihr sei gesagt worden, „dass sie meinen Verwandten die Haut abziehen würden und ich nur mehr ihre Körper sehen würde, wenn ich nicht zurück kommen sollte“, erzählt die junge Frau. Nach der erzwungenen Abtreibung wurde sie gegen ihren Willen sterilisiert. „Ich bin ein Mensch“, ist Feng fassungslos. „Wie können sie mich so behandeln?“

Laut Aussage von einem Mitarbeiter des Familienplanungsbüros in Peking seien solche Maßnahmen „definitiv illegal”. Die Behörden von Linyi müssten diese Missbrauchsfälle untersuchen, forderte er.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

China

  1. Bistum Hongkong im Aufbruch: Erneut rund 2.500 Taufen zu Ostern 2026, davon 1.600 Erwachsene
  2. "Ein tragisches Unrecht"
  3. Chinas Bevölkerung wird nächstes Jahr um 3,2 Millionen schrumpfen
  4. China schränkt Aktivitäten ausländischer Christen weiter ein
  5. Chinesischer Bischof wegen ‚illegaler‘ Messe verhaftet
  6. GfbV kritisiert Wiederwahl von China in den UN-Menschenrechtsrat scharf
  7. China reagiert auf Grußtelegramm von Papst Franziskus
  8. China steuert auf Bevölkerungskrise zu
  9. Peking düpiert Vatikan mit Bischofsernennung
  10. Vatikan kritisiert unerlaubte Bischofsernennung in China






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  3. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  4. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  5. "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
  6. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  7. Grösse
  8. Angeklagt, weil er einen schismatischen Bischof nicht rehabilitierte: Armeniens Patriarch Karekin II
  9. Deutschland: Katholische Kirche verzeichnet mehr Erwachsenentaufen trotz Mitgliederrückgang
  10. „Warum ich katholisch bin“
  11. ALfA startet „von-Galen-Projekt“ zum 85. Jahrestag der Predigt von St. Lamberti
  12. „Nicht der Sturm hat das letzte Wort – Christus hat das letzte Wort. Amen.“
  13. Was Papst Leo XIV. in Südamerika erwartet
  14. Wenn der Sturm den Glauben prüft - Der Friede Christi mitten im Gegenwind
  15. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz