
30. September 2026 in Jugend
Taylor Swift und ihre Musik sind von christlicher Seite immer wieder kritisiert worden.
Dülmen (kath.net/jg)
In der römisch-katholischen Pfarrei Dülmen (Bistum Münster) wurde am 20. September eine Wort-Gottes Feier mit Liedern der US-amerikanischen Sängerin Taylor Swift veranstaltet.
De WDR berichtet, dass die 23-jährige Theologiestudentin Felicitas Höing den Gottesdienst in der Heilig-Kreuz-Kirche organisiert und geleitet hat. Sie war nach der Veranstaltung von den vielen Besuchern und der guten Stimmung erfreut über eine ihrer Ansicht nach gelungene Veranstaltung. „Aus dem Gottesdienst wird ein kleines Konzert“ schreibt der WDR und berichtet von einer Lichtshow mit Lila- und Blautönen sowie dem Einsatz einer Nebelmaschine in der Kirche, während eine Band Lieder von Taylor Swift spielt.
„Ich hab schon meine Schwierigkeiten mit der Katholischen Kirche. Obwohl mich sowas wie heute schon bestärkt, etwas in der Kirche zu machen“, sagte Höing, die sich 2025 gemeinsam mit acht weiteren Theologiestudentinnen beim Bistum Freiburg als „Priesterin“ beworben hat, wörtlich.
„Ich war total begeistert, dass man zusammen singen, tanzen und Taylor Swift und Gott zusammen feiern konnte“, sagt eine junge Besucherin nach der Veranstaltung. Der WDR zitiert eine ältere Besucherin mit den Worten: „Auch als ältere Generation haben wir es gut gefunden. Alles, was Gott näher bringt, ist uns recht.“
Taylor Swift und ihre Musik sind von christlicher Seite immer wieder kritisiert worden. Sie hat im US-Präsidentenwahlkampf 2024 die Demokratische Kandidatin Kamala Harris ausdrücklich wegen deren Abtreibungspolitik unterstützt. (Siehe Link) Im selben Jahr erschien ihr Album „The Tortured Poets“ mit teilweise antichristlichen Texten. (Siehe Link) Die Bühnenshow ihrer „The Eras Tour“ enthält – bewusst oder unbewusst – okkulte Elemente. (Siehe Link)
Foto: Taylor Swift (ganz rechts) bei der Aufführung von „Willow“ im Rahmen der „The Eras Tour“ in Arlington, Texas, USA am 2. April 2023.
© Ronald Woan aus Redmond WA, USA. CC BY-SA 2.0, Wikimedia Commons, Bild verändert.
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