Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert

8. August 2026 in Prolife


Kanada – Urgroßmutter Brigitte Stegemann fragte zuvor verwirrt und weinend: „Ich soll am Freitag sterben? Sie wollen mich am Freitag umbringen?“ – Sterbehilfebeauftragte überredeten die alte Dame gegen ihren zuvor ausdrücklich erklärten Willen


Ottawa (kath.net/gro/red) Brigitte Stegemann, liebevoll „GG“ genannt von ihrer Familie über vier Generationen hinweg, war eine 83-jährige, fromme Christin und Urgroßmutter. Sie lebte die letzten zwei Jahre ihres Lebens in einem Pflegeheim in Belleville, Ontario (Kanada). Etwa fünf Monate vor ihrem Tod wurde bei ihr ein unheilbarer Magenkrebs im Stadium IV diagnostiziert. Als gläubige Christin hatte sie klar und wiederholt erklärt, dass sie Medical Assistance in Dying (MAID) – die kanadische Form der Euthanasie bzw. des assistierten Suizids – ablehne. Es widerspreche ihrem Glauben und sie wünsche sich einen natürlichen Tod. Enkelin Brigitte Kranendonk schildert den Vorgang ausführlich auf ihrem Facebookauftritt.

Doch ein natürlicher Tod wurde ihr verweigert.Während ihre Enkelin Brigitte Kranendonk – die seit über zwölf Jahren als die rechtliche Bevollmächtigte und engste Fürsprecherin fungierte – zehn Tage im Urlaub war, führten Mitarbeiter des Heims private Gespräche mit der kognitiv eingeschränkten, schwerhörigen GG über MAID. Die Familie erhielt nie eine klare Antwort darauf, wer diese Gespräche initiiert hatte. Das Heim selbst übernahm die Antragstellung, bezeugte Unterschriften und organisierte den Prozess – während die unabhängige Fürsprecherin außen vor gehalten wurde. Bei der Kapazitätsprüfung konnte GG grundlegende Fragen zu ihrer eigenen Familie nicht beantworten (sie wusste nicht, dass sie eine von 14 Geschwistern war und dass einige noch lebten). Dennoch erklärte die Ärztin sie für entscheidungsfähig. 

Die tödliche Injektion wurde terminiert, bevor die formalen Unterlagen vollständig waren. Als die Enkelin zurückkehrte und GG direkt fragte, ob sie wirklich sterben wolle, antwortete die Großmutter verwirrt und weinend: „Ich soll am Freitag sterben? Sie wollen mich am Freitag umbringen?“ 

Sie bereute ihre unter ausdrücklichem Ausschluss ihrer Verwandten gegebene Zustimmung und sagte wiederholt, sie habe einen Fehler gemacht.Am 10. Juli 2026, dem Tag der geplanten Tötung, saß GG draußen auf der Terrasse, aß Erdbeereis – ihr Lieblingseis – und wartete auf ihren Pastor. Die Familie wollte ihr diese letzten gemeinsamen Momente schenken. 

Das Personal drängte jedoch frühzeitig, sie hereinzubringen und den Venenzugang zu legen. Als die Ärztin kam, hielt GG die Hände zum Gebet gefaltet und blieb still. Die Familie berichtet, dass die Zusage, eine abschließende mündliche Zustimmung einzuholen, missachtet wurde. Die tödliche Medikation wurde trotzdem verabreicht. GG starb, ohne ein letztes Wort des Einverständnisses gesprochen zu haben.

Die Familie beschreibt das Geschehen als systemisches Versagen: klinische Arroganz, totale Intransparenz und eklatante Missachtung der Schutzmaßnahmen für vulnerable Patienten. Einmal abgelehnt, hätte das Heim die Thematik nicht hinter dem Rücken der Bevollmächtigten neu anstoßen dürfen. 

Die christliche Überzeugung der Patientin wurde übergangen, ihre kognitive Schwäche ausgenutzt, und die Familie – die sie jahrelang liebevoll geschützt und begleitet hatte – wurde systematisch an den Rand gedrängt.

Der Original-Facebook-Eintrag der Enkelin von Brigitte Kranendonk (+)


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