
15. Mai 2026 in Chronik
Die Partei will damit das christliche Erbe Großbritanniens schützen und bewahren. So vieles, was Großbritannien zu einem so großartigen Land macht, ist mit dem christlichen Erbe des Landes verbunden, sagt der innenpolitische Sprecher.
London (kath.net/jg)
Zia Yusuf, der Sprecher für Innenpolitik von Nigel Farages Partei Reform UK hat erklärt, dass seine Partei die Umwandlung von Kirchen in Moscheen oder andere nicht-christliche Gebetsstätten verbieten wolle. Reform UK würde allen Kirchen automatisch „Listed-Status“ verleihen, der eine Änderung der Nutzung erschwert beziehungsweise verhindert, berichtet Politico.
Das Ziel der Maßnahme ist es, das christliche Erbe Großbritanniens zu schützen und zu bewahren. Das Christentum sei „ein zentraler Bestandteil der Geschichte und der DNA des Landes“, sagte Yusuf, der selbst dem Islam angehört, gegenüber der Times. Eine Nation ohne Kultur sei keine Nation, sondern nur ein Wirtschaftsraum, ein Einkaufszentrum mit einer Fahne, das nur darauf wartet, ausgeschlachtet zu werden. Eine Erneuerung des Glaubens sei wesentlich, um die kulturelle Sinnkrise zu bekämpfen, betonte er. „Ich sehe, dass so vieles, was Großbritannien zu einem so großartigen Land macht, mit dem christlichen Erbe des Landes verbunden ist und untrennbar daraus hervorgeht“, sagte er wörtlich.
Reform UK hat bei den britischen Lokalwahlen am 7. Mai deutliche Zugewinne erzielen können. Berichte sprechen von mehr als 1.400 Sitzen. Reform UK wurde in vielen Regionen die stärkste Partei. Sie profitierte von den Verlusten der Labour Party und der Konservativen Partei.
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