
7. Mai 2026 in Aktuelles
Kardinal Parolin: Man befinde sich derzeit in einer Phase des Austauschs: "Schauen wir, was passiert"
Rom (kath.net/rv)
Im Konflikt um die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare in Deutschland setzt der Vatikan vorerst weiterhin auf Gespräche. Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin dämpfte zwar Erwartungen an ein baldiges direktes Eingreifen des Heiligen Stuhls und betonte vorerst weiterhin den Vorrang des Dialogs. Angesprochen auf mögliche Maßnahmen gegen die deutschen Bischöfe erklärte der Kardinal, es sei „verfrüht“, eine Intervention des Vatikans vorherzusehen. Man befinde sich derzeit in einer Phase des Austauschs: „Schauen wir, was passiert“,
Kardinal Parolin unterstrich erneut, dass die endgültige Entscheidung in dieser weitreichenden Frage beim Papst liege. Der Staatssekretär stellt jedoch den deutschen Bischöfen mehrere klare Bedingung auf. So müsse jede Entscheidung im Einklang mit dem geltenden Kirchenrecht stehen, die Beschlüsse mit den Lehren des Zweiten Vatikanischen Konzils übereinstimmen und außerdem müsse die Übereinstimmung mit der Tradition der Kirche gewahrt bleiben. Er hoffe, dass der Konflikt ohne kirchenrechtliche Sanktionen beigelegt werden könne.
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