
17. März 2026 in Weltkirche
Der Einschlagsort liegt in unmittelbarer Nähe zur Grabeskirche. Berichten zufolge gab es bei dem Vorfall keine Verletzten, die Sachschäden am Gebäude werden derzeit noch geprüft.
Jerusalem (kath.net/gem/rn)
Die religiösen Stätten in der Jerusalemer Altstadt sind am Montag nur knapp einer Katastrophe entgangen. Wie das griechisch-orthodoxe Patriarchat bestätigte, stürzten Teile einer abgefangenen iranischen Rakete auf das Dach des Verwaltungsgebäudes.
Der Einschlagsort liegt in unmittelbarer Nähe zur Grabeskirche. Berichten zufolge gab es bei dem Vorfall keine Verletzten, die Sachschäden am Gebäude werden derzeit noch geprüft.
Der Vorfall unterstreicht die wachsende Gefahr für das UNESCO-Weltkulturerbe der Altstadt. Während heilige Stätten in früheren Auseinandersetzungen oft verschont blieben, gerät das Zentrum Jerusalems in der aktuellen Eskalation zunehmend unter Beschuss. Erst im vergangenen Jahr hatten Raketenangriffe Wohnhäuser in Ostjerusalem und öffentliche Einrichtungen im Westteil der Stadt getroffen.
Das Patriarchat mahnte angesichts des Vorfalls zur Besonnenheit und zum Schutz der religiösen Stätten, die für Christen, Juden und Muslime gleichermaßen von zentraler Bedeutung sind.
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