
31. Jänner 2026 in Prolife
Kleine, praktische Maßnahmen könnten Frauen in Schwangerschaftskrisen zeigen, dass sie nicht allein sind und andere Möglichkeiten haben als abzutreiben, sagte Sarah Hurm bei der Kundgebung zum March for Life.
Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
Die vierfache Mutter Sarah Hurm hat bei der Kundgebung zum diesjährigen „March for Life“ in Washington D.C. berichtet, wie sie ihre medikamentöse Abtreibung unterbrochen und ihr Kind gesund zur Welt gebracht hat. Sie rief zu konkreter Unterstützung für schwanger Frauen in Krisensituationen auf. Praktische Hilfe könne oft Wunder bewirken, sagte sie.
Sie war 26 Jahre alt, als sie mit ihrem vierten Kind schwanger war. Der Vater des Kindes drängte sie zur Abtreibung. Sie sei mit 26 Jahren nicht reif für vier Kinder, es sehe auch nicht gut aus, dass die Kinder von drei verschiedenen Vätern seien. Sie fühlte sich „in der Falle und allein“, sagte sie wörtlich.
Sie vereinbarte einen Termin für eine medikamentöse Abtreibung in einer Klinik, in der ihr die Mitarbeiter sagte, dass eine Beratung nicht möglich sei. Ihre einzige Option sei es, mit der Abtreibung zu beginnen.
Nachdem sie die erste Abtreibungspille genommen hatte, bereute Hurm sofort ihre Entscheidung. Sie suchte nach Alternativen und rief bei einer Notrufnummer an, die Hilfe beim Abbruch einer medikamentösen Abtreibung anbietet. Ein Arzt behandelte sie, um die Wirkungen der Abtreibungspille zu neutralisieren. Im Januar 2019 brachte Hurm einen gesunden Sohn auf die Welt.
Als sie mit den Lebensschützern in Kontakt getreten war, sei ihr bewusst geworden, dass sie nicht allein sei und Abtreibung nicht die einzige Option für war. Sie konnte für das Leben ihres Kindes kämpfen, und das habe sie auch getan, sagte sie vor tausenden Zuhörern. Die Begegnung mit den Lebensschützern sei ganz anders gewesen als in der Klinik, wo sie sich wie ein Geschäftsfall gefühlt habe.
Im Anschluss rief sie zu praktischer Hilfe für Frauen in Schwangerschaftskrisen auf. „Ein Leben retten kann so einfach sein wie einen Telefonanruf annehmen, eine Freundin zum Ultraschall bringen oder ihr beim Aussuchen eines Kindersitzes für das Auto zu helfen“, sagte Hurm wörtlich. Kleine Opfer könnten zu großen Erfolgen führen, wenn Frauen wie sie und Kinder wie die ihren Unterstützung erhalten. „Seien Sie die Person, die eine Frau mit der Hoffnung verbindet! Seien sie der Grund, warum sie weiß, dass sie nicht allein ist“, forderte Hurm die Teilnehmer auf.
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