
30. Jänner 2026 in Prolife
Nur ein knappes Drittel befürwortet unbeschränkte Abtreibung bis zur Geburt. Mehr als 80 Prozent sind für die Einrichtung von Schwangerschaftskrisenzentren, die Frauen während und nach der Schwangerschaft Hilfe leisten.
Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
Eine USA-weite Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Marist Poll im Auftrag der katholischen Laienvereinigung Knights of Columbus hat ergeben, dass eine deutliche Mehrheit der US-Amerikaner Einschränkungen bei Abtreibungen befürwortet. Die Zustimmung zur Einrichtung von Schwangerschaftskrisenzentren, die keine Abtreibungen durchführen oder vermitteln, ist sogar noch größer.
Laut der im Januar 2026 durchgeführten Umfrage sind 67 Prozent der erwachsenen US-Amerikaner der Ansicht, dass Abtreibungen höchstens in den ersten 6. Monaten der Schwangerschaft legal sein sollten. 57 Prozent wollen Abtreibungen nur bis zum Ende des 3. Schwangerschaftsmonats erlauben. Nur ein knappes Drittel befürwortet uneingeschränkte Abtreibungen bis zur Geburt.
Sehr stark ist die Unterstützung für Schwangerschaftskrisenzentren, die Frauen praktische Hilfe während der Schwangerschaft und nach der Geburt anbieten. 84 Prozent befürworten die Einrichtung dieser Zentren.
63 Prozent sind der Ansicht, dass es dem medizinischen Personal aus religiösen Gründen erlaubt sein soll, die Mitwirkung an Abtreibungen zu verweigern.
Die Umfrage wurde am 12. und 13. Januar unter 1.408 erwachsenen Personen durchgeführt. Die Fehlerquote beträgt +/- 3,3 Prozentpunkte.
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