US-Schauspieler David Henrie sieht ‚neue Renaissance‘ für religiöse Themen in Hollywood

22. Jänner 2026 in Chronik


Gläubige Künstler sollten die Möglichkeiten nutzen, die sich aus der Öffnung der Unterhaltungsindustrie für religiöse Fragen ergeben und sich dort engagieren.


Los Angeles (kath.net/jg)
Der Schauspieler David Henrie („Raven blickt durch“, „Die Zauberer vom Waverly Place“) sieht ein neu erwachtes Interesse an religiösen Themen in Hollywood. Christen sollten die Möglichkeiten nutzen, die sich daraus ergeben, sagte der Schauspieler in einem Interview mit Fox News Digital.

Die Einstellung der Filmindustrie zum Glauben habe sich auf eine Weise verändert, die er nicht erwartet habe, sagte der 1989 geborene Schauspieler. Gläubige Menschen würden viel mehr Akzeptanz erfahren als früher, sagte Henrie, der selbst ein gläubiger Katholik ist. Vor zehn Jahren sei das noch ganz anders gewesen. Heute würden Manager der Filmstudios regelmäßig nach Inhalten für gläubige Menschen suchen, da diese in Film und Fernsehen unterrepräsentiert seien.

Henrie hat eine Produktionsfirma mit dem Namen „Novo Inspire Studios“ gegründet, mit der er Sendungen produzieren möchte, die sowohl unterhaltsam als auch erbaulich sind. Seit er selbst Vater geworden sei, beschäftige ihn das Thema persönlich viel intensiver, sagt er. Mit seiner Firma möchte er Projekte verwirklichen, die für Familien wie die seine interessant sind.

Sein neuestes Projekt ist in Zusammenarbeit mit dem katholischen Sender EWTN entstanden. Unter dem Titel „Seeking Beauty“ (dt. „Auf der Suche nach Schönheit“) begibt sich Henrie auf Entdeckungsreise durch Italien, um Kunst, Architektur und Kultur als Wege zu Gott zu erkunden.

Er ist davon überzeugt, dass das neu erwachte Interesse der Unterhaltungsindustrie an spirituellen Themen ein Zeichen für eine kulturelle Öffnung ist, in welcher gläubige Menschen mitgestalten können.

Das Schöne an der Produktion von „Seeking Beauty“ sei gewesen, an den Geburtsort der Renaissance zu gehen, einen Ort, an dem einige der schönsten Werke in Kunst, Architektur und Dichtung entstanden sind, welche die Menschheit hervorgebracht haben. Diese Kultur sei vom Glauben geprägt gewesen.

Henrie sieht den Beginn einer „neuen Renaissance“, in der gläubige Filmemacher bereits gezeigt hätten, dass es ein Publikum für ihre Filme gibt, dass die Nachfrage dafür vorhanden ist. Anstatt sich aus dem Kulturbetrieb zurückzuziehen, sollten sich gläubige Menschen genau dort engagieren. „Wir befinden uns in einer entscheidenden Phase und brauchen Künstler, die über sich hinauswachse und wirklich hervorragende, schöne Dinge schaffen“, sagt er wörtlich.

 


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