„Der einzige schlechte Rosenkranz ist der, den du nicht gebetet hast“

24. Jänner 2026 in Jugend


YouTuber Gabe Castillo ist überzeugt, dass der Rosenkranz eines der mächtigsten Gebete ist.


Fort Worth (kath.net / pk) Der Rosenkranz sei jenes Gebet, welches eine der größten Veränderungen schaffen könnte, um ein besseres Leben zu führen. Das sagte der katholische YouTuber Gabe Castillo im Gespräch mit ChurchPOP auf der SEEK 2026 in Fort Worth im US-Bundesstaat Texas. Castillo führt den YouTube-Kanal „Gabe After Hours“.

Nach Ansicht vieler Heiliger, Kirchenlehrer und Päpste sei der Rosenkranz das wichtigste Gebet nach der Heiligen Messe. „Wenn er richtig gebetet wird, ist der Rosenkranz das beste Gebet, um die Seele darauf vorzubereiten, mehr Gnaden in den Sakramenten zu empfangen, das beste Gebet, um Gottes heiligen Willen zu erkennen und dann die Kraft und den Mut zu haben, ihn zu tun, und das beste Gebet, um Laster zu überwinden.”

Castillo gibt ein paar praktische Tipps, um dieses Ziel zu verwirklichen.

1) Trage immer einen Rosenkranz bei dir, in der Hosentasche, Handtasche oder Geldbörse. Dies sei eine  „physische Erinnerung daran, dass ich Einfluss auf den Ausgang menschlicher Ereignisse habe, dass ich die Fähigkeit habe, zu beten, Veränderungen herbeizuführen und in schwierigen Situationen Gnade zu spenden“.

 2) Sei dir über deine Intention im Klaren. „Wenn du eine neue Gewohnheit beginnst, musst du dir immer vor Augen halten, warum du das tust“, erklärt Castillo. Dies sei wichtig, um nicht den Fokus zu verlieren. Eine gute Idee sei außerdem, ein Zeitlimit festzulegen, um auch ein Ziel zu erreichen.

3) Einfach beten. „Man muss verstehen, dass der Rosenkranz zwar ein Rosenstrauß für die Muttergottes ist, aber auch eine Waffe in der Hand des Christen“, meint Castillo. „Wenn man also anfängt, den Rosenkranz zu beten, wird der Teufel einen massiven Angriff starten und alles tun, um einen davon abzuhalten. Man hört eine Stimme im Kopf sagen: ‚Bete später, du bist nicht gut darin, du verschwendest deine Zeit‘ – das kommt vom Feind.“

Die beiden größten Versuchungen seien Ablenkung und Entmutigung. „Gib dich auch einmal damit zufrieden, den Rosenkranz schlecht zu beten, bringe es einfach am Ende des Tages hinter dich, denn der einzige schlechte Rosenkranz ist der Rosenkranz, den du nicht gebetet hast.“ Das Gebet sei wie ein Muskel: „Je mehr du betest, desto besser wirst du.“ Wichtiger als das Gefühl sei die Beständigkeit, sie sei ein Zeichen spiritueller Reife.

4) Mache dir einen Plan. „Wenn du in irgendetwas erfolgreich sein willst, vor allem aber im spirituellen Leben, brauchst du eine Lebensregel“, ist Castillo überzeugt. Er hält es für wichtig, sich gleich am Morgen Zeit fürs Gebet zu nehmen. Warum? „Wir wissen nicht, was im Laufe des Tages passieren wird, wir wissen nicht, wohin Jesus uns rufen wird und wo wir sein Antlitz in jemandem sehen werden, der leidet, der in Not ist, aber wenn Sie am Morgen beten, haben Sie bereits die Gnade auf Ihrer Seite.“


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