
14. Jänner 2026 in Chronik
Augsburger Johannes Hartl übt scharfe Kritik an den Europäern im Zusammenhang mit den Internationalen Krisen (Iran, Ukraine und Gaza) - Auch Ahmad Mansour stellt fest: "Am Ende wird es wieder Trump sein, der den Iranern zu Hilfe eilt – nicht Europa."
Augsburg (kath.net)
"Ob Iran, Ukraine oder Gaza: aus Europa kommen nette Worte, bestenfalls halbherzige Hilfe. Die reale Politik wird von den USA gemacht, wir spielen keine Rolle. Exportweltmeister in Moral, ansonsten Beobachter an der Seitenlinie. Beschämend." Mit diesen deutlichen Worten hat Johannes Hartl, der bekannte deutsche Theologe und Gründer des Gebetshauses Augsburg, auf X Kritik an der europäischen Politik im Zusammenhang mit den internationalen Krisen geübt.
Eine ähnliche Kritik hatte wenige Stunden zuvor Ahmad Mansour, israelisch-deutscher Psychologe und Autor arabisch-palästinensischer Herkunft, ebenfalls auf X geäußert: "Am Ende wird es wieder Trump sein, der den Iranern zu Hilfe eilt – nicht Europa. Während die Menschen im Iran ihr Leben riskieren, um das Mullah-Regime zu stürzen, wird Europa erneut das tun, was es am besten kann: zögern, abwarten, Stellungnahmen abgeben – und wieder eine historische Chance verpassen", schreibt Mansour und prophezeit, dass bei einer militärischen Aktion die europäischen Medien nicht zuerst über die Opfer der Tyrannei gesprochen wird, sondern reflexhaft eine Völkerrechtsdebatte eröffnen werden. "Als wäre der entscheidende Skandal nicht das Regime selbst, sondern seine mögliche Beseitigung. Ein gutes Wort über Trump wird hier keiner verlieren", schreibt Mansour.
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