
30. November 2025 in Weltkirche
Krippe und Krippenfiguren wurde mutwillig beschädigt, der Kopf des Jesuskindes muss wieder angeheftet werden – Stadt spricht von „Vandalismus“ und „Sachbeschädigung“
Amiens (kath.net) Die Krippe auf dem Weihnachtsmarkt von Amiens (Nordfrankreich) wurde Mitte der vergangenen Woche mutwillig beschädigt. „Jemand hat das Plexiglas, das die Figuren schützte, zerbrochen, sie zu Boden geworfen und das Jesuskind beschädigt“, berichtet Élisabeth de Winter, Vorsitzende des Nachbarschaftskomitees, der großen Pariser Tageszeitung „Le Parisien“. Einige Figuren müssten restauriert werden, so zum Beispiel „der Kopf des Jesuskindes, der wieder angeklebt werden muss“, erläutert de Winter weiter. Die Krippe wurde daher vorübergehend abgebaut, sie wird repariert und soll dann wieder aufgestellt werden. Diese Krippe stehe auf dem Weihnachtsmarkt von Amiens seit rund 30 Jahren und bisher sei nie etwas passiert. „Le Parisien“ schreibt, man sei in Amiens schockiert.
Das Rathaus von Amiens verurteilt diesen Vandalismus, berichtet „Le Parisien“ weiter und zitiert die Stadtverwaltung: „Vorbehaltlich der Ergebnisse der Ermittlungen“ deute „alles darauf hin, dass diese Sachbeschädigung von einem ausgegrenzten Individuum begangen wurde, das aus dem Motiv des Diebstahls eines Krippenelements handelte“. Die Staatsanwaltschaft untersucht den Vorfall, um eine eventuelle Anzeige des Nachbarschaftskomitees vorzubereiten. „Da die Überwachungskameras den Vorfall aufgezeichnet haben, ist die Stadt bereit, das Videomaterial der Justiz zur Verfügung zu stellen.“
© 2025 www.kath.net