
2. November 2023 in Weltkirche
Papst: "Eine synodale, missionarische und 'aufgeschlossene' Kirche kann nur einer 'aufgeschlossenen' Theologie entsprechen"
Vatikanstadt (kath.net/KAP) Die Päpstliche Akademie für Theologie soll intensiveren Austausch mit anderen Wissenschaften pflegen. Papst Franziskus hat am Mittwoch die dafür aktualisierten Statuten genehmigt. Demnach soll die Akademie einen inter- und transdisziplinären Dialog fördern, sich mit Wissenschaftlern aus anderen christlichen Konfessionen, Religionen, aus Philosophie, Humanismus und Kunst austauschen. "Eine synodale, missionarische und 'aufgeschlossene' Kirche kann nur einer 'aufgeschlossenen' Theologie entsprechen", schreibt der Papst in seinem Motu proprio.
Akademie-Präsident Antonio Stagliano begrüßte den Erlass. Franziskus vertraue der Akademie damit eine neue Mission an: "die Förderung der Konfrontation und des Dialogs in allen Bereichen des Wissens, um das gesamte Volk Gottes zu erreichen und in die theologische Forschung einzubeziehen, damit das Leben der Menschen zum theologischen Leben wird."
Die Päpstliche Akademie für Theologie wurde 1718 von Papst Clemens XI. (1700-1721) gegründet. Ursprünglich war die Einrichtung für die theologische Ausbildung von Kirchenleuten zuständig. Im Laufe der Jahrhunderte wurde ihr Auftrag immer wieder angepasst.
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