
7. April 2022 in Deutschland
Katholische Jugendorganisation: Man suche nach neuen Gottesbezeichnungen und habe „Gefunden: Wortbild für vielfältige Gottes+bilder“
Düsseldorf (kath.net) „Die KjG hat sich auf die Suche nach Gottes+bezeichnungen gemacht, die mehr umfassen, als die männlich weiße Vorstellung von Gott+.“ Darüber informiert die „Katholische junge Gemeinde“ auf ihrer Website in der Pressemeldung nach der Bundeskonferenz vom 30.03. – 03.04. Eigens notierte man, dass der Verband künftig „seine Vorstellung vielfältiger Gottes+bilder als KjG mit einem +“ ausdrücke. Auf diese Weise transportiere „die Vielfältigkeit Gottes+ in ihrem Wortbild, in Schriften und Aktionen des Verbandes“, wobei zur behaupteten „Vielfältigkeit Gottes+“ keinerlei Begründungen und Sachargumente geliefert wurden. Weiter wurde behauptet: „Wie wir von Gott+ sprechen, prägt auch unser Menschenbild. Die Vorstellung von Gott+ als altem, weißem Mann mit Bart greift theologisch zu kurz und erschwert vielen jungen Menschen den Zugang zu Gott+.“
Auch die Zukunft der Kirche wurde als „vielfältig“ postuliert, man formulierte: „Als Verband begreift die KjG die Vielfalt sexueller und geschlechtlicher Identitäten als wertvollen Teil der göttlichen Schöpfung. Die Diskriminierung queerer Menschen ist nicht hinnehmbar“. Außerdem forderte man „Reformen der katholischen Sexualmoral wie auch des katholischen Arbeitsrechtes und setzt sich für die Ehe für alle ein. Darüber hinaus verpflichtet sich die KjG dazu, diskriminierende Passagen des kirchlichen Arbeitsrechtes für eigene Mitarbeiter*innen nicht anzuwenden.“
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