
4. November 2020 in Weltkirche
„Frankfurter Allgemeine“: Frankreich schiebt die Eltern und die Geschwister des 17-jährigen Opfers ab – Die junge Frau bleibt in Frankreich und wird dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung erhalten
Paris (kath.net) Die 17-Jährige, die in Frankreich lebt, war eine Beziehung mit einem drei Jahre älteren serbischen orthodoxen Christen eingegangen, offenbar wollte das Mädchen ihren Freund heiraten. Das berichtete die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ und schrieb wörtlich zu den Vorfällen im August: „Zur Strafe schlugen Familienmitglieder das Mädchen krankenhausreif und schoren ihr eine Glatze.“ Medizinische Untersuchungen hatten bei dem Opfer einen Rippenbruch und zahlreiche Blutergüsse festgestellt. Die Eltern waren vor Gericht der Misshandlung schuldig gesprochen worden, es wurde Haft auf Bewährung verhängt und eine Verbot für fünf Jahre, nach Frankreich einzureisen. Frankreich hat die Eltern und die Geschwister des Opfers inzwischen abgeschoben. Das Opfer selbst wird dann bei Volljährigkeit eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis in Frankreich erhalten.
Foto: Symbolbild
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