
14. April 2016 in Familie
Papst Franziskus in Amoris laetitia: Die Inkarnation des Wortes in einer menschlichen Familie in Nazareth erschüttert mit seiner Neuheit die Geschichte der Welt.
Vatikan (kath.net) Die Inkarnation des Wortes in einer menschlichen Familie in Nazareth erschüttert mit seiner Neuheit die Geschichte der Welt.
Wir müssen uns in das Geheimnis der Geburt Jesu vertiefen, in das Ja Marias bei der Verkündigung des Engels, als das Wort in ihrem Schoß aufkeimte; auch in das Ja Josefs, der ihm den Namen Jesus gab und sich um Maria kümmerte; in das Fest der Hirten bei der Krippe; in die Anbetung der Sterndeuter; in die Flucht nach Ägypten, bei der Jesus am Schmerz seines ins Exil geschickten, verfolgten und gedemütigten Volkes Anteil nimmt; in die religiöse Erwartung des Zacharias und in die Freude, welche die Geburt Johannes des Täufers begleitet; in die für Simeon und Hanna erfüllte Verheißung im Tempel und in die Bewunderung der Lehrer, als sie die Weisheit des heranwachsenden Jesus vernahmen.
Und später müssen wir vordringen in die dreißig langen Jahre, in denen Jesus sein Brot mit seiner Hände Arbeit verdiente, dabei mit verhaltener Stimme das Gebet und die gläubige Überlieferung seines Volkes rezitierte und sich im Glauben seiner Väter fortbildete, bis er ihn im Geheimnis des Reiches Frucht bringen ließ.
Das ist das Mysterium der Geburt und das Geheimnis von Nazareth, erfüllt vom Wohlgeruch der Familie!
Es ist das Mysterium, das Franziskus von Assisi, Thérèse vom Kinde Jesus und Charles de Foucauld so sehr faszinierte und an dem sich auch die christlichen Familien laben, um ihre Hoffnung und ihre Freude zu erneuern. (Amoris laetitia 65)
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