Islamische Staaten verurteilen Anschlag auf «Charlie Hebdo»

9. Jänner 2015 in Aktuelles


Die Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) hat Terroranschlag auf die Satirezeitschrift «Charlie Hebdo» verurteilt und sich sich von den Tätern distanziert. Solche Terrorakte gingen ausschließlich auf das Konto von «Kriminellen».


Dschidda (kath.net/KNA) Die Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) hat den Anschlag auf die Redaktion der französischen Satirezeitschrift «Charlie Hebdo» verurteilt. In einer Stellungnahme am Mittwochabend distanzierte sich der Verband von 57 islamischen Staaten von den Tätern. Solche Terrorakte gingen ausschließlich auf das Konto von «Kriminellen».

Gewalt und Radikalismus seien «die größten Feinde des Islam» und stünden in Gegensatz zu allen seinen Prinzipien und Werten, so der Specher der Beobachtungsstelle für Islamophobie beim OIC im saudischen Dschidda.

Der Sprecher bekundete den Hinterbliebenen Mitleid und wünschte den Verletzten rasche Genesung. Das OIC hoffe, dass die Täter gefasst und vor Gericht gebracht würden.

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