Frankreichs Bischöfe: Kampf gegen ‚Homo-Ehe‘ war nicht umsonst

15. Juni 2013 in Chronik


Die Demonstranten sollen weiterhin wachsam bleiben, sagt die Bischofskonferenz.


Paris (www.kath.net/ KNA)
Der Kampf gegen die Einführung der „Homo-Ehe“ in Frankreich ist nach Auffassung der Bischöfe des Landes „nicht umsonst gewesen“. Viele Jugendliche unter den friedlich demonstrierenden Massen hätten einen „starken öffentlichen Ausdruck ihrer Überzeugungen erlebt“, heißt es in einer Erklärung der Bischofskonferenz vom Donnerstag. Sie rief die Demonstranten der vergangenen Monate auf, „wachsam zu bleiben“. Auch auf anderen Gebieten sei Aufmerksamkeit gefordert, wo es um den „Respekt für die menschliche Person“ gehe.

Das französische Parlament hatte Mitte April der Einführung der „Homo-Ehe“ zugestimmt; das Gesetz sieht auch ein Adoptionsrecht für homosexuelle Paare vor. Der Verabschiedung waren eine monatelange gesellschaftliche Debatte sowie Demonstrationen von Gegnern und Befürwortern vorausgegangen. Zuletzt demonstrierten Ende März nach Veranstalterangaben rund eine Million Gegner im Pariser Stadtzentrum. Die katholische Kirche gehörte zu den stärksten Kräften gegen das Gesetz.

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