
30. Mai 2013 in Chronik
Während der Schwangerschaft war ein schwerer Herzfehler diagnostiziert worden. Ärzte schätzten ihre Überlebenschance auf 50 Prozent. Die Mutter entschied sich für das Baby, das nach zwei Operationen bald seinen ersten Geburtstag feiern kann.
Oldham (kath.net/LSN/jg)
Scarlett Crowther wird im Juni ihren ersten Geburtstag feiern. In der zwanzigsten Schwangerschaftswoche war bei ihr ein lebensbedrohlicher Herzfehler diagnostiziert worden. Hypoplastisches Linksherzsyndrom bedeutet, dass sich das Herz nur zur Hälfte entwickelt. Ihre Überlebenschance wurde mit 50 Prozent angegeben. Scarletts Mutter Rebecca Turner hätte die Möglichkeit gehabt, das Kind abzutreiben. Sie entschied sich aber anders.
Nur wenige Tage nach der Geburt wurde Scarlett in einer siebeneinhalbstündigen Operation ein kleines Röhrchen eingesetzt, durch welches das Blut besser zu ihrem Herz fließen kann. Im Alter von acht Monaten wurde sie erneut operiert, konnte aber nur sechs Tage später zu ihren Eltern nach Hause gebracht werden. Sie ist eine kleine Kämpferin, sagte ihre Mutter gegenüber der Zeitung The Sun. Wenn ich sie jetzt halte, kann ich gar nicht glauben wie gesund und glücklich sie ist, fuhr sie fort.
In einigen Jahren steht Scarlett eine weitere Herzoperation bevor. Obwohl sich ihr Herz nicht vollständig entwickeln wird, werde sie ein normales Leben führen können, sagt Rebecca.
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