
24. Mai 2013 in Weltkirche
Abtreibung treffe ins Herz des Glaubens, weil sie direkt auf das Leben ziele. Jedes menschliche Leben sei heilig und ein Geschenk Gottes. Wer für Abtreibung eintrete, verlasse daher die Gemeinschaft der Kirche, sagt Erzbischofkoadjutor Martin.
Armagh (kath.net/LSN/jg)
Politiker die Abtreibung befürworten seien nicht zur Kommunion zugelassen, sagte der Eamon Martin, Erzbischofkoadjutor der irischen Diözese Armagh. In Irland wird derzeit eine Gesetzesvorlage diskutiert, die Abtreibung während der gesamten Schwangerschaft legalisieren würde, wenn die Mutter mit Selbstmord droht.
Man kann sich nicht als gläubig bezeichnen und gleichzeitig Abtreibung befürworten, sagte Martin wörtlich. Die Gemeinschaft mit der Kirche sei abgerissen, wenn man die Tötung Ungeborener befürworte. Jeder Politiker, der dafür eintrete, exkommuniziere sich und sollte die Kommunion daher nicht mehr empfangen, erläuterte er.
Abtreibung treffe das Herz des Glaubens weil sie direkt auf das Leben der Ungeborenen ziele. Jedes menschliche Leben sei heilig und ein Geschenk Gottes. Das Recht auf Leben ist ein natürliches und unverletzliches Recht, das keine Einzelperson, keine Mehrheit, kein Staat je erschaffen, verändern oder aufheben, sagte Martin wörtlich.
Die irische Regierung solle ihre Energie besser in Strukturen investieren, die Frauen unterstützen, die Probleme oder Ängste wegen ihrer Schwangerschaft hätten, schlug Martin vor.
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