Papst Franziskus grüßte auf Deutsch mit einem herzlichen 'Grüß Gott'

7. Mai 2013 in Aktuelles


Albert Link, Reporter der „Bild“, wurde von Papst Franziskus spontan und nahezu akzentfrei auf Deutsch begrüßt


Vatikan (kath.net) Ein Reporter der „Bild“ wurde von Papst Franziskus mit einem herzlichen „Grüß Gott“ begrüßt, auf Deutsch und nahezu akzentfrei (Foto). Das berichtete die „Bild“. Der Reporter Albert Link war am Montag bei der Audienz des Schweizer Bundespräsidenten Ueli Maurer anwesend gewesen. Mauer hielt sich wegen der Vereidigung neuer Schweizer Gardisten im Vatikan auf.

Link berichtete selbst: „Das ist der Korrespondent von BILD“, habe ihn ein Mitarbeiter des Presseamtes vorgestellt. Er habe daraufhin „in ein offenes, gütiges, hellwaches und alles andere als pflichtbewusst lächelndes Gesicht“ geblickt, so Link. „Der Papst, der mit seinen kleinen Gesten so große Hoffnungen unter den 1,2 Milliarden Katholiken geweckt hat, ist tatsächlich charmant und sympathisch. Ein Kirchenmann, dem die Welt zur Stunde fast uneingeschränkt vertraut, der einem alle Nervosität nimmt.“

Auch sei der Handschlag des Papstes sei „ein nahezu ‚weltlicher‘, wenn auch sehr angenehmer und keinesfalls harter“ gewesen. Aus der Nahdistanz habe der Papst auf ihn „schüchterner als auf den TV-Bildern“ gewirkt, „die ihn so oft beim selbstbewussten Bad in der Menge zeigen. Auch hier irrt das gängige Vorurteil, dass Franziskus das exakte Gegenteil seines Vorgängers ist“, beschrieb der Journalist seine Eindrücke, so die „Bild“. „Auf mein ‚Geständnis‘, gar kein Schweizer zu sein, sondern aus Bayern zu stammen wie Benedikt XVI., blitzen die Augen von Franziskus schelmisch. Schlagfertig sagt er, der öffentlich sonst nur Italienisch spricht, und sich selbst den Ostergruß ‚Urbi et Orbi‘ auf Deutsch verkniffen hat: ‚Grüß Gott‘.“

Franziskus, der auch einige Zeit in Frankfurt a.M. studiert hatte, lernte vor vielen Jahren am Goethe-Institut in Rothenburg ob der Tauber (Bayern) mehrere Wochen intensiv Deutsch.

Foto “Bild“-Reporter Albert Link mit Papst Franziskus: © Osservatore Romano


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