
5. Mai 2013 in Spirituelles
Wiener Erzbischof: Benedikt XVI. gibt wichtige Botschaft, indem er für seinen Nachfolger, die Kirche und die ganze Welt betet
Wien (kath.net/KAP) Papst Franziskus ist in der Leitung der weltweiten Kirchengemeinschaft auf Gebetsunterstützung angewiesen und Benedikt XVI. gibt sie vorbildhaft. Davon zeigte sich Kardinal Christoph Schönborn in seiner am Freitag erscheinenden Kolumne in der Tageszeitung "Heute" überzeugt. Papst Franziskus stehe vor einer "riesigen Aufgabe", schreibt der Wiener Erzbischof und hält fest: "Wie gut, dass er jetzt dafür im Hintergrund helfend seinen Vorgänger hat."
In diesem Zusammenhang erinnert der Kardinal an zwei wichtige Momente: Den herzlichen Besuch des neuen Papstes beim "Papa emeritus" in Castel Gandolfo, wo Papst Franziskus bei diesem historischen Treffen bekannt habe: "Wir sind Brüder!" Und an die Worte von Benedikt XVI. am Ende seiner Amtszeit, als er ankündigte, den Rest seiner Lebenszeit vor allem dem Gebet zu widmen.
"Ich bin sicher, dass er es bereits tut", schreibt Kardinal Schönborn und erinnert an das Konklave, wo er selbst "sehr stark den Eindruck hatte", dass der emeritierte Papst Benedikt "mit seinem Gebet bei uns ist". Benedikt werde jetzt in der Stille der Vatikanischen Gärten "das Wichtigste tun: seinen Nachfolger, die Kirche und die ganze Welt mit seinem Gebet unterstützen", schreibt Kardinal Schönborn und hält fest, er sei überzeugt, dass der emeritierte Papst Benedikt "damit eine wichtige Botschaft für unsere Zeit" gebe. "Wir meinen oft, dass wir alles im Griff haben können und müssen. Aber ohne Gebet, ohne die Bitte um Gottes Hilfe, ist unser Tun oft nur hohl und vergeblich."
Benedikt XVI. und Papst Franziskus beten gemeinsam in Benedikts Altersruhesitz ´Mater ecclesiae´
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Gebetsgemeinschaft mit Papst Franziskus und mit Papst em. Benedikt XVI.: Beten wir - sie für uns und wir für sie!
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