Evangelischer Kirchentag - Fast alle dürfen dabei sein

2. Mai 2013 in Deutschland


Nur messianische Juden wurden ausgeschlossen, der Kirchentagspräsident verteidigt die umstrittenen Maßnahme


Bonn (kath.net/red)
Messianische Juden dürfen nicht am Evangelischen Kirchentag teilnehmen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur idea. Kirchentagspräsident Gerhard Robbers erklärte, dass der Kirchentag Zeichen in der Ökumene und im interreligiösen Dialog setze: „Andere christliche und nicht-christliche Gemeinden laden uns ein. Wir gehen dorthin – in die Moscheen, in die Synagogen, in die Kirchen.“ Auf Nachfrage verteidigte Robbers den Ausschluss messianischer Juden – sie glauben an Jesus Christus als den Messias – vom Markt der Möglichkeiten. Bei der Entscheidung habe man sich auf einen gemeinsamen Beschluss des Rates der EKD und des Zentralrates der Juden bezogen und sich von der Überzeugung leiten lassen, „wonach Judenmission aus christlicher Sicht nicht richtig ist“. Sowohl aus historischen als auch aus theologischen Gründen sei dem Kirchentag wie der evangelischen Kirche das Verhältnis zu den Juden besonders wichtig.


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