
1. Mai 2013 in Aktuelles
Im Verlauf der Gespräche, die in einer herzlichen Atmosphäre verliefen, wurde die politische und soziale Lage des Nahen Ostens erörtert, wo es derzeit nicht wenige Konfliktherde gibt
Vatikan (kath.net/Osservatore Romano) Am Dienstag empfing der Heilige Vater Franziskus den israelischen Staatspräsidenten Schimon Peres in Privataudienz (Foto). Dieser traf anschließend auch mit Kardinalsstaatssekretär Tarcisio Bertone sowie dem Sekretär für die Beziehungen mit den Staaten, Erzbischof Dominique Mamberti, zusammen.
Im Verlauf der Gespräche, die in einer herzlichen Atmosphäre verliefen, wurde die politische und soziale Lage des Nahen Ostens erörtert, wo es derzeit nicht wenige Konfliktherde gibt. Am Ende der Gespräche wurde der gemeinsamen Hoffnung auf eine baldige Wiederaufnahme der Verhandlungen zwischen Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde Ausdruck verliehen, damit durch mutige Entscheidungen und Gesprächsoffenheit beider Seiten und mit Hilfe der internationalen Gemeinschaft eine Einigung erzielt werden kann, die die legitimen Ansprüche beider Völker respektiert und so zur Herbeiführung des Friedens und der Stabilität in jenen Gebieten beiträgt. In den Gesprächen wurde auch die wichtige Frage, die die Stadt Jerusalem betrifft, berührt. Besondere Sorge ruft der Krieg in Syrien hervor, für den eine politische Lösung erhofft wird, die unter dem Gesichtspunkt des Strebens nach Versöhnung und nach einem Dialog der betroffenen Parteien erfolgen sollte.
Es wurden auch Fragen berührt, die das Verhältnis zwischen dem Staat Israel und dem Heiligen Stuhl sowie zwischen der staatlichen Autorität und den örtlichen katholischen Gemeinden betreffen. Es kamen auch die bemerkenswerten Fortschritte der bilateralen Kommission für die Ausarbeitung eines Abkommens über Fragen, die beide Seiten betreffen, zur Sprache, dessen baldigen Abschluss sich alle Beteiligten wünschen.
Bei seiner Papstaudienz lädt Israels Staatspräsident Shimon Peres Papst Franziskus zum Israelbesuch ein (Rome Reports)![]()
Foto (c) Osservatore Romano
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