
27. April 2013 in Österreich
Die österreichische Bischofskonferenz hat die Ausbildung für Pastoralassistenten neu strukturiert. Das dürfte auch mit der geringen Zahl an Studenten zu tun haben.
Wien (kath.net/jg)
Die österreichische Bischofskonferenz organisiert die Ausbildung der Pastoralassistenten neu. Aus der zwei- oder vierjährigen Seminarausbildung wird ein zweijähriger, praxisorientierter berufsbegleitender Kurs. Die praktische Ausbildung soll in einer Pfarre der Heimatdiözese stattfinden. Eine Woche im Monat sollen die Studenten ins Seminar kommen. Dieses wird in Zukunft im Bildungshaus St. Hippolyt in St. Pölten stattfinden. Das Seminar für kirchliche Berufe in Wien, in dem die Ausbildung bis jetzt stattgefunden hat, wird nächstes Jahr geschlossen, steht auf der Homepage des Seminars.
Die Neuorganisation ist wohl auch dem Rückgang an Studenten zuzuschreiben sein. In der Diözese Feldkirch etwa sind zur Zeit zehn Pastoralassistenten-Stellen offen und es gibt nur zwei Studierende, die mit der Ausbildung gerade fertig geworden sind, sagt Heinrich Leineweber, Leiter der berufsbegleitenden Ausbildung gegenüber Kathpress. In den anderen Diözesen sei die Situation ähnlich fügte er hinzu. Pastoralassistenten-Stellen stehen auch Frauen und verheirateten Männern offen.
Foto: www.bischofskonferenz.at
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