Chicago: Schwestern kämpfen gegen Striplokal

29. April 2013 in Weltkirche


Schwestern eines katholischen Klosters und Einwohner eines Vorortes von Chicago kämpfen seit einem Jahr gegen die Errichtung eines Striplokals.


Chicago (kath.net/CNA/jg)
Einwohner und Schwestern eines nahegelegenen Klosters feierten ihren bis jetzt erfolgreichen Einsatz gegen ein Striplokal in einem Vorort von Chicago. Dieses soll direkt gegenüber dem Konvent der Schwestern und dem von ihnen betriebenen Altersheim errichtet werden. Die Betreiber des Lokals wollen 3 Millionen Dollar investieren.

„Wir sind als Gemeinde zusammengekommen, als Gläubige und haben gemeinsam für die Familien gekämpft“, sagte Sr. Noemia Silva von den Missionsschwestern des Hl. Karl Borromäus bei einer Pressekonferenz zum ersten Jahrestag seit dem Beginn der Proteste. Ein Gesetz des Staates Illinois verbietet die Errichtung derartiger Lokale in einem Umkreis von 300 Metern um religiöse Einrichtungen. Die Schwestern werfen den Betreibern des Lokals vor, dieses Gesetz zu verletzen.

Sie rufen den Erzengel Michael um Beistand an. „Alle unsere Niederlassungen beten dafür“, sagte Sr. Silva, die ihren Kampf mit dem zwischen David und Goliath verglich. „David hat gewonnen, weil er auf Gott vertraut hat“, fügte sie hinzu.

Viele Bewohner des Vororts sind wegen des Publikums besorgt, das ein Striplokal anziehen würde. In der Umgebung wohnen viele junge Familien. Bis jetzt haben 3.000 Personen eine Petition gegen das Lokal unterzeichnet.


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