
24. April 2013 in Aktuelles
Europaabgeordneter Martin Kastler: Etappensieg für Religionsunterricht und Wertevermittlung Ein Lehrbeispiel dafür, dass es für uns Christen in Europa wichtig ist, unsere Interessen und berechtigten Anliegen selbstbewusst und rechtzeitig zu ver
Brüssel (kath.net/idea) Massive Kürzungen des konfessionellen Religionsunterrichts an den 20 Europäischen Schulen oder teilweise sogar dessen gänzliche Streichung wird es vorerst nicht geben. Das teilte der Europaabgeordnete Martin Kastler (Foto) am 23. April mit. In seiner jüngsten Sitzung habe der Oberste Rat als höchstes Entscheidungsgremium der Europäischen Schulen die Streichung von Religionsstunden von der Agenda genommen. Bis Dezember sollen Arbeitsgruppen neu entscheiden diesmal in enger Absprache mit den Kirchen.
Kastler: Es ist ein guter, vielversprechender Etappensieg für Religionsunterricht und Wertevermittlung an Europäischen Schulen und ein Lehrbeispiel dafür, dass es für uns Christen in Europa wichtig ist, unsere Interessen und berechtigten Anliegen selbstbewusst und rechtzeitig zu vertreten. Das müsse nun auch für die weiteren Verhandlungen gelten.
Das höchste Entscheidungsgremium der Europäischen Schulen, von denen es in Deutschland vier gibt, hatte Anfang des Monats einschneidende Sparmaßnahmen beschlossen. Der konfessionelle Religionsunterricht sollte drastisch eingeschränkt, in der Sekundarstufe teilweise komplett gestrichen werden.
Eltern und Lehrkräfte hatten daraufhin ein Hilfegesuch an Kastler gerichtet, der auch dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) angehört, kath.net hat berichtet.
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